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Hückeswagen: Lärmaktionsplan geht in die nächste Runde

Verkehr in Hückeswagen : Lärmaktionsplan geht in die nächste Runde

Im Kampf gegen die alltägliche Belästigung durch den Straßenverkehr soll der Lärmaktionsplan helfen. Die Stadt hat damit das Planungsbüro Richter-Richard beauftragt, das jetzt im Umweltausschuss seinen Entwurf vorstellte.

Einstimmig empfahlen die Politiker dem Rat, diesen Entwurf und seine Offenlage zu beschließen. Mit der Offenlage werden Öffentlichkeit und Behörden am Verfahren beteiligt. Letztlich wird es darum gehen, eine Strategie zur Reduzierung des Verkehrslärms zu entwickeln.

Nach den Vorgaben aus dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und den EU-Richtlinien sind in dem Aktionsplan nur klassifizierte Straßen (Kreis-, Land- und Bundesstraßen sowie Autobahnen) mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung von mehr als 8200 Fahrzeugen pro 24 Stunden zu untersuchen. Für Hückeswagen trifft das auf die folgenden Straßenabschnitte zu: B 237 zwischen August-Lütgenau-Straße und Bahnhofstraße (Bachstraße), B 237 zwischen Einmündung Alte Ladestraße und Ortsausgang Wipperfürth, B 483 zwischen Bergischem Kreisel und Einmündung Kaiserhöhe (Rader Straße) und L 101 zwischen Dreibäumen und Scheideweg.

Neben diesem „Pflichtprogramm“ sind im Lärmaktionsplan für Hückeswagen weitere Straßenabschnitte der B 237 und der B 483 untersucht worden, außerdem die L 60 zwischen Scheideweg und Kammerforsterhöhe sowie Teile der Kreisstraßen 1, 11, 12 und 5. Damit werden dann auch Straßen im Umfeld der Bever-Talsperre einbezogen, die besonders stark von Motorradfahrern genutzt werden.

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Der von ihnen erzeugte Lärm hat zur Gründung einer örtlichen Bürgerinitiative geführt. Vertreter der Initiative nahmen als Zuhörer an der Sitzung des Fachausschusses teil und machten deutlich, dass sie die Arbeit am Lärmschutzplan aktiv begleiten und die Offenlage für ihre Stellungnahmen nutzen werden.

(bn)