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Doppelter Einsatz für den Kasper im Kultur-Haus Zach in Hückeswagen

Kindertheater in Hückeswagen : Doppelter Einsatz für den Kasper im Kultur-Haus Zach

Aufgrund der großen Nachfrage gab das Theater „SternKundt“ zwei Vorstellungen. Im Laufe des Stücks erfuhren die Kinder, dass falsches Futter vom Zauberer-Gehilfe die Pferde pupsen lässt, was wiederum die Luft verseucht.

Es war jedes Mal ein großer Spaß für die Kinder, wenn das Pferd so heftig pupsen musste, dass sich sogar eine Rauchwolke rund um das Puppentheater verteilte. Ob die aber wirklich gestunken hat, darüber waren sich die Kinder nicht einig. Die Handpuppen fielen jedoch aufgrund der schlechten Luft reihenweise in Ohnmacht. Nur mit Hilfe der Kinder, des Kaspers und der grünen Fee war es am Ende gelungen, dass die Luft in Kasperstadt wieder frisch und sauber wurde. Das Puppentheaterstück „Kasper und die pupsenden Pferde“ wurde am Sonntagnachmittag gleich zweimal im Kultur-Haus Zach aufgeführt und sorgte für viel gute Laune. Nachdem die 50 zur Verfügung stehenden Eintrittskarten für die erste Vorstellung schnell vergriffen waren, hatte der Trägerverein noch eine Wiederholung am selben Tag organisieren können. Die Puppenspieler Ulrike Kundt und Joachim Stern vom Theater „SternKundt“ aus Köln baten die Kinder darum, gut aufzupassen, um dem Kasper helfen zu können. „Macht eure Ohren und Augen weit auf, damit euch nichts entgeht“, sagte Joachim Stern.

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Im Laufe der Vorführung erfuhren die Kinder, dass falsches Futter vom Zauberer-Gehilfe die Pferde pupsen lässt, was wiederum die Luft verseucht. Daraus versuchten Quacksalber gleich Kapital zu schlagen und boten laut rufend „Frische Luft, Atemmasken, Pillen und Pasten!“ an. „Das Stück war wirklich nah an der Zeit und sehr schön für Kinder“, sagte eine Hückeswagenerin, die mit ihrem Enkel zur Vorstellung gekommen war. „Es hat aber schon gestunken“, wollte eins der Kinder bemerkt haben. Sophie, die mit ihren Eltern weiter hinten im Raum gesessen hat, bestätigte das nicht. Ihr hat von allen Puppen der Kasper am besten gefallen. „Weil der so eine schöne Zipfelmütze hat“, sagte die Vierjährige.

Detlef Bauer und Stefan Noppenberger vom Trägerverein hatten das Kultur-Haus für die Kindervorstellung vorbereitet und weit auseinanderstehende Sitzgruppen eingerichtet. Im Vorraum konnten Süßigkeiten und Trinkpäckchen erworben werden, die Ulrike Weber sozusagen als „Hüterin des Schatzes“ verkaufte. Nach 45 Minuten war die Geschichte vorbei – natürlich mit einem glücklichen Ende. „Das war recht kurz, aber für die Kinder ist es so schöner, als wenn es zu lang ist“, sagte Sophies Mutter, Katharina Mitzenheim. Auch Gustav (4) und seine Mutter Sina Isenberg waren begeistert: „Es war sehr schön und direkt am Ort – so ein Angebot nutzen wir gerne.“