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ADFC Grevenbroich plant für Juli Neustart seiner Touren

Radwandern in Grevenbroich : Fahrrad-Club plant für Juli den Neustart seiner Touren

Der ADFC-Fahrradclub möchte ab Juli wieder seine beliebten Touren in Grevenbroich und Umgebung starten. Bislang wurden sämtliche Termine wegen der Corona-Pandemie gestrichen. Details wollen die Radler mit dem Ordnungsamt besprechen.

Ausflüge mit dem Fahrrad haben in Corona-Zeiten Hochkonjunktur, viele haben ihren Sommerurlaub gestrichen, so mancher das Geld in ein neues Rad investiert. „Alles ruft nach Radtouren“, stellt Wolfgang Pleschka, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Grevenbroich, fest. Doch der ADFC hatte angesichts der Pandemie sein Tourenprogramm auf Null gefahren, sämtliche Termine gestrichen.

Nun zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer ab, dass ab Juli wieder Fahrten angeboten werden können. „Der Landes- und Bundesverband hat eine Rahmenrichtlinie für ,verhaltene und vorsichtige Radtouren’ herausgegeben“, sagt Pleschka. Gebe das Ordnungsamt grünes Licht, „werden wir die für Juli geplanten Touren auf Durchführbarkeit prüfen.“ Auch die Tourenleiter müssten zustimmen.

Und natürlich müssen bei den Ausflügen auch Hygieneregeln und andere Auflagen beachtet werden. Das bedeutet vor allem ausreichend Abstand zwischen den Radlern. Maskenpflicht gelte beim Strampeln nicht, „wer aber zwischendurch eine Toilette aufsucht, muss eine Maske aufsetzen“, sagt Wolfgang Pleschka. Zudem müssen Namen, Anschrift und Rufnummer der Teilnehmer – zehn sollen die Obergrenze sein  erfasst werden.

Für Juli hatte der ADFC fünf Radtouren im Jahresprogramm eingeplant. Die erste Feierabendtour vom Marktplatz steht am 7. Juli, 18 Uhr, im Kalender, weitere am 14. Juli, dabei soll es durch das Dycker Ländchen gehen, und am 21. Juli zum Barfußpfad in Neuss. Eine Tagestour entlang des Kunstwegs mit Werken des verstorbenen Künstlers Anatol ist für den 19. Juli eingeplant, eine Tour zum EKO-Haus der japanischen Kultur für den 26. Juli. Noch steht aber steht nicht fest, ob diese Ausflüge laufen, sie stehen unter dem Vorbehalt, dass die Beteiligten zustimmen. Definitiv abgesagt ist der für den 5. Juli geplante Niederrheinische Radwandertag.

Wolfgang Pleschka beobachtet, dass sich zurzeit auffällig viele jüngere Menschen zu – selbst organisierten – Ausflügen aufs Rad steigen, „Viele, die etwa im Homeoffice sind, wollen zwischendurch raus“, sagt der begeisterte Radler.