1. NRW
  2. Städte
  3. Geldern

Issum: der allerletzte Liederabend mit Rolf Pester

Kultur im Altbierdorf : „Allerletzter Liederabend“ mit Rolf Pester in Issum

Neben romantischen Liedern und Balladen von Schubert, Schumann und Loewe gibt es auch heitere Vorträge und Betrachtungen zu Leben und Tod.

Wer den allerletzten Liederabend mit Rolf Pester im evangelischen Gemeindehaus in Issum nicht verpassen möchte, der sollte sich den 9. Oktober vormerken. Im Jahr 1965 entstand durch Initiative von Rolf Pester in Issum ein neuer Kirchenchor, der später den Namen „Issumer Kantorei“ erhielt. Pester war noch neu in diesem Geschäft und bildete sich von 1967 bis 1971 am Konservatorium in Duisburg in Chorleitung und Gesang (Elisabeth Schmidt) weiter.

Seit dieser Zeit hat er in unzähligen Konzerten und Kirchenmusiken vom Ruhrgebiet bis Emmerich als Basssolist mitgewirkt. In Issum übernahm er in der Regel die Bass-Partien in den Kantorei-Konzerten und lud auch gern zu gesanglich dominierten heiteren Abenden – zumeist im Rahmen des Kulturkreises Issum – ein. Den ersten Liederabend gab es 1988 im Bürgerhaus in Sevelen, damals begleitet von Professor Guido Knüsel. Im September 2002 veranstaltete Pester seinen „Letzten Liederabend“. Schon damals wurde mit einem Augenzwinkern vermutet, dass man sich darauf nicht wirklich verlassen konnte. Und wirklich: Inzwischen wird zur fünften Fortsetzung des „letzten“ Liederabends, nämlich zum „Allerletzten Liederabend“ eingeladen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch einmal zu einem Wortbruch kommen könnte, ist inzwischen gering.

  • Der Tenor Simon Bode.
    Festival Alte Musik Knechtsteden : Emotionaler Liederabend im Kreismuseum
  • v.l. Udo Witt, Laura Zeiger und
    Konzert in Mönchengladbach : Walzerfreude in der evangelischen Kirche
  • Erschienen GES-HEU 14.04.2014

Archivbilder vom 03.04.10
    Ordnungsamt erklärt Alternativen zur Entsorgung für Grünschnitt : Illegale Nutzfeuer sorgen weiter für Ärger in Issum

Auch diesmal gibt es keineswegs nur romantische Lieder und Balladen von Schubert, Schumann und Loewe, sondern auch heitere Vorträge und Betrachtungen zu Leben und Tod unter der Frage „Was bleibt?“.

Am Klavier wird Pester wieder von Michael Tegethoff begleitet, Musikwissenschaftler und Redakteur der Duisburger Philharmoniker.

Die Veranstaltung ist auf 80 Minuten ausgelegt. Die Besucher mögen bitte Nachweise für Impfungen, Genesung oder gültigen Test bereithalten. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 9. Oktober, um 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Issum, Gelderner Straße. Der Eintritt ist frei, eine Spende für das Friedensdorf International in Oberhausen wird erbeten.

(RP)