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Eine neue Krippe für das Antonius-Kapellchen Geldern-Hartefeld

Aktion der St.-Antonius-Bruderschaft : Eine neue Krippe für Hartefeld

Im Antonius-Kapellchen an der Hartefelder Dorfstraße erinnern neue Figuren an Christi Geburt. Es war eine echte Herzensangelegenheit, an deren Vollendung eine kleine Gruppe von Mitgliedern der St.-Antonius-Bruderschaft rund um Initiator Niklas Verhoeven seit langem gearbeitet hatte.

Es war eine echte Herzensangelegenheit, an deren Vollendung eine kleine Gruppe von Mitgliedern der Hartefelder Sankt-Antonius-Bruderschaft rund um Initiator Niklas Verhoeven seit langem arbeitete: Die Figuren der stets sorgsam von Ehrenamtlichen arrangierten Weihnachtskrippe im „Antoniuskapellchen“ waren in die Jahre gekommen und sollten ersetzt werden. Am dritten Adventssonntag ging der Wunsch der Hartefelder in Erfüllung und der Präses der Bruderschaft, Diakon Helmut van den Berg, segnete die bei „Christliche Kunst Bauer“ in Kevelaer gefertigten Figuren und die weihnachtlich gestaltete Krippenlandschaft in der um 1930 erbauten Backstein-Kapelle ein. Die Zeremonie wurde begleitet vom Applaus vieler interessierter Menschen, die begeistert die neue Krippenlandschaft betrachteten. Den Dank von Helmut van den Berg und Ortsbürgermeister Friedhelm Dahl gab Niklas Verhoeven sogleich an sein Team und an zahlreiche Spender weiter. „Es war unser Ziel, dass diese Neuanschaffung auf breiter Basis erfolgt. Mit Hilfe der Volksbank an der Niers, die sich an den Kosten beteiligte, und vielen Spendern, die dem Online-Aufruf folgten, ist das Projekt gelungen. Und ich finde es schön, dass Leute wie Hans Glock, Johannes Soesters, Stephan Vogt, Klaus Degenhardt und einige mehr dabei geholfen haben, alles fachmännisch und vor allem landschaftlich gelungen in Szene zu setzen“, so Niklas Verhoeven. Hartefelds Brudermeister Simon Schmaelen: „Dieses Krippenprojekt, auf das unser Verein stolz sein kann, zeigt den Zusammenhalt in der Bruderschaft, die sich trotz der Einschränkungen durch die Pandemie für ihre Traditionen einbringt.“ Damit spielte Schmaelen auch auf die erfolgreiche Nikolaus-Aktion an. Der von Ludwig Leurs betreute Nikolausrundgang startete in diesem Jahr mit vier Teams, die insgesamt 79 Kinder besuchten und in einem Fall sogar von einem Fernsehteam begleitet wurden. „Der Nikolausrundgang galt früher nur unserer Ortschaft. Mittlerweile sind wir auch verstärkt in Geldern und sogar in Straelen unterwegs. Ich kann mich bei den Akteuren nur bedanken“, so Ludwig Leurs. Auf einen positiven Nebeneffekt der Spendensammlung per Internet machte Christoph Dicks von der Voba aufmerksam: „Ich finde es spannend beim ‚Niersfunding‘, wie wir das Verfahren bei der Volksbank nennen, dass man an der Resonanz ablesen kann, welche Kräfte in einem Verein stecken. Sozusagen eine Hilfe zur Selbsthilfe.“

Gegen die Kälte am Kapellchen waren die Gäste gewappnet. Dampfend heißer Glühwein und die Plätzchen der Damenschießgruppe sorgten für eine schöne Atmosphäre und lieferten den Rahmen für einen sonntäglichen Austausch in der Vorweihnachtszeit.