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Großer Spaß beim Kinderfest der St.-Antonius-Schützen​ in Hamb

Kinderfest der St.-Antonius-Schützen : Beim Hamber Fest hatten die Kleinen Riesenspaß

Das Kinderfest der St.-Antonius-Schützen lockte rund 400 Besucher zum Hubertushaus. Zahlreiche Spielstände boten guten Ersatz für die fehlende Kirmes im Dorf.

Viel Spaß hatten die annähernd 400 Besucher, die am Sonntag zu dem von der St.-Antonius-Schützenbruderschaft Hamb organisierten Kinderfest gekommen waren. Auf dem großen Platz und auf den Spielflächen am Hubertushaus versuchten unbeschwerte Kinder einerseits ihr Glück. Andererseits erprobten sie ihre Geschicklichkeit, ihre Gelenkigkeit und auch ihre Treffsicherheit an den vielen Ständen, die die Mitglieder der Bruderschaft mit der Unterstützung der Feuerwehreinheit Hamb und vieler weiterer freiwilliger Helfer am frühen Morgen aufgebaut hatten.

Das Kistenklettern, bei dem Feuerwehrmänner wie Hendrik Pimingstorfer, Basti Stratmann und Paul Venmann den Kindern beim Erklettern eines möglichst hohen, selbsterrichteten Kistenturms behilflich waren, gehörte zu den vielen Spielangeboten, die besonders gut bei den Kindern ankamen. Die beiden fünfjährigen Freunde Len Schmidt und Hannes Stratmann setzten mit viel Geschick einen Getränkekasten auf den anderen, während sie sich langsam in schwindelerregende Höhe bewegten. Hannes brachte es am Ende auf fünf, Len sogar auf elf Kästen. Als großer Star ging aber die sechsjährige Lara Holtwick aus dem Wettbewerb hervor. Das Mädchen schaffte es, 25 Getränkekästen aufeinander zu setzten und zu erklettern.

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An allen Ständen herrschte während des sonnigen und warmen Nachmittags großer Andrang, so auch am Luftballon- und dem Hau-den-Lukas-Stand sowie an der Rollbahn und der nostalgischen Schießbude. Für den Luftballonstand trägt der Ehrenpräsident Werner Kröger seit 50 Jahren die Verantwortung. „Wir verwenden nur noch umweltfreundliche Luftballons und Kordeln“, erklärte Heinz-Willi Jacobs, der das Kinderfest seit 1978 leitet.

Ins Leben gerufen wurde es, um den Kindern seit dem Wegfall von Ständen bei der Kirmes anderweitig Freude zu bereiten. „Dieses war das beste Kinderfest überhaupt“, war sich Brudermeister Gabriel Neul sicher, dessen Gattin Petra mit einem achtköpfigen Team, zu dem auch Beate Leiers gehörte, für die Cafeteria zuständig war. Eine Höhepunkt beim Fest war die Ausgabe der Preise, die die Schützenbrüder für die beliebte Verlosung teilweise gestiftet bekommen, teilweise käuflich erworben hatten.

Neul bedankte sich im Namen des Vorstandes bei den vielen Helfern und Spendern, besonders herzlich bei den Gebrüdern Lurvink aus Xanten, die 400 Tafeln Milka-Schokolade als Trostpreise für die Verlosung gespendet hatten.

(hvh)