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Düsseldorf: Schloss Benrath wird mit drei Millionen Euro vom Bund gefördert

Unterstützung für Klimaprojekte : Schloss Benrath wird mit drei Millionen Euro vom Bund gefördert

Schloss Benrath bekommt für klimafreundliche Umbaumaßnahmen drei Millionen Euro Fördergeld aus Bundesmitteln. Damit soll unter anderem der Vorplatz renaturiert werden. Noch ein weiteres Projekt aus Düsseldorf wird gefördert.

Der Bund fördert klimafreundliche Maßnahmen in Düsseldorf mit insgesamt 3,9 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss am Mittwoch in Berlin beschlossen. Mit dem Geld sollen Modellprojekte zum Klimaschutz und zur Modernisierung unterstützt werden. Drei Millionen Euro gehen ans Schloss Benrath, 900.000 Euro an ein städtisches Projekt.

Stefan Schweizer, wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Schloss Benrath und Direktor der Museen, freut sich. „Das ist der Lohn für unsere strategische Arbeit“, sagte er. Unter anderem habe sich die Stiftung an der Gründung des Initiativbündnisses Klimawandel und historische Gärten beteiligt. Mit der Millionenförderung soll vor allem das Regenrückhaltebecken erneuert werden. Dabei ist laut Schweizer geplant, ein historisches System zur Regenwasserrückgewinnung zu reaktivieren und für trockene Phasen im Frühjahr und Sommer zu benutzen.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek zeigte sich erfreut: „Ich habe mich dafür eingesetzt, dass Schloss Benrath berücksichtigt wird.“ Es sei nach 2015, als aus dem Denkmalschutzprogramm 400.000 Euro flossen, bereits das zweite Mal, dass das Schloss mit Bundesgeldern bedacht werde, so der Parteichef.

Zudem wird auch ein Projekt der Stadt unter Leitung des Gartenamtes gefördert. Dabei sollen auf Grundlage des städtischen Klimaanpassungskonzeptes zwei bislang versiegelte Flächen entsiegelt und neu bepflanzt werden. „So entstehen neue Ruhe- und Erholungsorte für die Düsseldorfer“, sagte Jarzombek, „und die Maßnahmen tragen zur Abkühlung und mehr Aufenthaltsqualität bei.“

Insgesamt wurden vom Bund 200 Millionen Euro Fördergelder vergeben, das Geld kommt aus dem Energie- und Klimafonds. Bis Ende Juli konnten sich Kommunen wie auch Kirchen oder Vereine um Unterstützung für Projekte bewerben, die zur Minderung des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Luft oder zur Verbesserung des Klimas beitragen – unter anderem in Wäldern, Garten- und Parkanlagen.

(kess)