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Sternekoch Peter Maria Schnurr denkt gerne an seine Zeit in Düsseldorf

TV-Karriere : Sternekoch Peter Maria Schnurr denkt gerne an seine Zeit in Düsseldorf

In „The Taste“ war er schon mal einer der beiden Gastjuroren im Staffelfinale. Als „Koch-Gegner“ von Tim Mälzer trat er bei „Kitchen Impossible“ in den Ring. Jetzt startet Peter Maria Schnurr mit der Sat.1-Kochshow „Top Chef Germany“ durch. Und darum war seine Zeit in Düsseldorf so prägend für ihn.

Obwohl der Top-Koch Peter Maria Schnurr schon lange aus Düsseldorf weg ist, denkt er gerne an seine Zeit hier zurück. „Ich bin ein Modefuzzi“, sagt der 49-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion. „Und da ist Düsseldorf natürlich ein Traum. Es ist hier sehr stylisch.“ Vor fast 20 Jahren war das, als er für Jean-Claude Bourgueil in dessen Schiffchen in Düsseldorf-Kaiserswerth am Herd stand. „Ein großer Koch ist das“, findet Schnurr. „Ich hatte die Chance, bei einem der Besten zu lernen. Das ist mir bewusst.“ So oft es eben geht, ist Schnurr in Düsseldorf. Vom heutigen Mittwoch (8. Mai) an wird Schnurr, der mittlerweile ebenfalls Sternekoch ist, als Jurymitglied in der neuen Sat-1-Show „Top Chef Germany“ zu sehen sein. Das ist nicht der erste TV-Auftritt Schnurrs. In der vierten Staffel der Sat.1-Kochshow „The Taste“ war er schon mal einer der beiden Gastjuroren im Staffelfinale. 2018 trat er als „Koch-Gegner“ von Tim Mälzer in der Weihnachtsedition der Vox-Kochsendung „Kitchen Impossible“ in den Ring. „Eckart Witzigmann ist ebenfalls mit dabei“, sagt Schnurr. Das hätte ihn auch überzeugt, mitzumachen. „Dieses Niveau – alleine durch seine Teilnahme – ist umwerfend. Er ist ein Jahrhundertkoch.“ Mit dabei unter den besten zwölf Spitzenköchen, die in der neuen Sat.1-Show antreten, ist auch die Düsseldorferin Hou Hua (36). Sie ist selbstständig mit „Hou-Seg Fine Cooking“ für öffentliche und private Kochkurse. „Wie oft kriegt man schon die Möglichkeit, für Eckart Witzigmann zu kochen?“. Die mit Emmys prämierte Show startet um 20.15 Uhr. In der Show steht die Kunst des Kochens im Fokus: Zwölf High-Class-Köche mit insgesamt vier Michelin-Sternen treten gegeneinander an. Mittlerweile lebt Schnurr in Leipzig, und wenn er in Düsseldorf ist, dann zieht es ihn in den Medienhafen. „Neben meiner Begeisterung für Mode habe ich auch ein Faible für Design. Und wenn es die Zeit erlaubt, laufe ich die Kö rauf und runter.“ Und er besucht befreundete Köche oder die Konkurrenz. Bei aller Faszination für das Fernsehen ist für Schnurr aber klar: „TV-Koch ist kein Berufsbild. Die jungen Leuten müssen erst einmal die Basis erlernen.“ Die Zuschauer dürfen sich vermutlich auf erfrischende Dialoge gefasst machen. Selbstbewusst sagt er: „Niemand bügelt mich glatt.“

(bpa)