„Et muss nochmal sein“ Hape Kerkeling will neuen Horst-Schlämmer-Film machen

Exklusiv | Düsseldorf · Bei der Gala „Düsseldorfer des Jahres“ kündigte Schauspieler, Autor und Entertainer Hape Kerkeling an, dass im kommenden Jahr ein neuer Film mit seiner Kultfigur Horst Schlämmer erscheinen könnte. Vorher soll es ein neues Kerkeling-Buch geben.

Nicole Lange
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 Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer 2011 bei "Wetten, dass..?".

Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer 2011 bei "Wetten, dass..?".

Foto: dpa/Jan Woitas

Fernsehstar Hape Kerkeling möchte nach eigenen Angaben seine Kultfigur Horst Schlämmer noch einmal im Filmformat zurückbringen. Im September solle zunächst sein neues Buch erscheinen unter dem Titel „Gebt mir etwas Zeit“, sagte Kerkeling am Montagabend in Düsseldorf bei der Veranstaltung „Düsseldorfer des Jahres“ der Rheinischen Post. „Und im nächsten Jahr gibt es, so Gott will, einen Horst-Schlämmer-Film.“

Kerkeling fügte im bekannten Dialekt und der Stimmlage des von ihm verkörperten Journalisten vom fiktiven „Grevenbroicher Tageblatt“ hinzu: „Weiße, der Horst kommt zurück. Ja, Rücken hin, Rücken her. Nein. Et muss noch mal sein.“ Die Kunstfigur hat überdies einen guten Grund, nochmals in Aktion treten zu wollen: „Diese schweren Zeiten schreien nach klaren Antworten. Und die hat der Horst."

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Die Rheinische Post zeichnete Hape Kerkeling am Montagabend für sein Lebenswerk als „Düsseldorfer des Jahres“ aus, die Laudatio hielt seine langjährige enge Freundin Isabel Varell. Insgesamt wurden bei der festlichen Gala Preisträger in sechs Kategorien geehrt. Dazu kam ein Sonderpreis der Jury.

Der erste Schlämmer-Film „Isch kandidiere“, der hauptsächlich in Grevenbroich spielt, kam 2009 in die Kinos; mehr als 1,3 Millionen Zuschauer sahen ihn dort. Kerkeling verkörperte darin neben der Hauptfigur unter anderem auch die damalige Kanzlerin Angela Merkel sowie seine Kunstfigur Uschi Blum.

In den vergangenen Jahren wurde Horst Schlämmer außerdem zum Werbestar: Der TV-Anbieter HD Plus zeigte in den sozialen Netzwerken und im Fernsehen Kostenpflichtiger Inhalt zahlreiche verschiedene Spots mit der Kunstfigur. Darin freundet sich der fiktive Journalist mit den Vorzügen des High-Definition-Fernsehens an.

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