1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Stadtgespräch

@meinduesseldorf:Blogger Michael Köster zeigt Bilk

@meinduesseldorf bei Instagram : Bilker aus Leidenschaft

Der Düsseldorf-Blogger Michael Köster lebt und liebt das alternative Leben in Unterbilk. Das präsentiert er diese Woche auf @meinduesseldorf.

Sein Stadtteil ist nicht mehr das, was er mal war. Das heißt nicht, dass er jetzt schlechter ist. Für Michael Köster ist Unterbilk heute nur eben anders, als noch vor zehn Jahren. „Es gibt viel weniger Künstler, Musiker und Studenten, dafür mehr junge Familien mit Kindern und Besserverdiener“, sagt der gebürtige Kaarster. „Unterbilk ist eins von Düsseldorfs Trend-Vierteln, deswegen gab es hier in den vergangenen Jahren den klassischen Gentrifizierungs-Effekt.“

Aber auch wenn Unterbilk vielleicht weniger alterniv geworden ist, findet der Online-Marketing-Manager immer noch genug Alternatives, das er teilen möchte – in dieser Woche auf dem RP-Instagram-Account @meinduesseldorf.Dabei ist es für Michael Köster gar nicht neu, besondere Orte und Plätze aus seiner Stadt im Netz zu zeigen. Seit 2007 führt der 43-Jährige sein Düsseldorf-Blog „bilkorama“. Zu Beginn war es mehr eine Art Tagebuch, Informationen für ihn selbst und seine Freunde. „Ich blogge alles über und aus Düsseldorf, das mich interessiert, hauptsache es ist nicht Mainstream“, sagt Köster.

  • Die Theatergruppe KTO trat 2013 bei
    Kultur im Kreis : Neanderland Biennale sucht Festivalhelfer und Blogger
  • Unions Max Kruse geht mit dem
    „Muss aufpassen, was ich sage...“ : Max Kruse wütet gegen Internet-Hetzer – und lehnt Entschuldigung ab
  • Ao Tanaka (li.) und Jan-Niklas Beste.
    Fortuna-Angreifer erleidet Aussenbandriss : Kownacki fällt mehrere Monate aus
  • Der Name Pelikan-Apotheke prangt noch am
    Tests in besonderem Ambiente in Düsseldorf : Historische Apotheke wird zum Corona-Testzentrum
  • Ein Blockchain-Unternehmer sitzt vor dem digitalen
    Internet-Marktplatz : Es gibt nur ein’ Rudi Völler
  • Rúrik Gíslason.
    „Let’s Dance“-Kandidat : Ex-Fußballer Rúrik Gíslason hat „ein bisschen Angst“ vorm Tanzen

Selbstverwaltete Kunst-Cafés oder Handgemachtes: Läden und Aktionen, die keiner großen Kette angehören möchte er Raum im Netz und eine Plattform geben. „Ich bin kein Influencer, sondern das Bloggen ist einfach nur mein Hobby“, sagt der Familienvater.In seiner Woche bei @meinduesseldorf möchte Köster neben Orten in Düsseldorf, die einen Besuch wert sind, auch Menschen aus der Landeshauptstadt vorstellen, die engangiert sind, aber noch nicht bekannt. „Ich werde kleine Interviews machen“, verrät der Blogger. „Mit dabei sind ein Podcaster, eine Künstlerin und ein Café-Betreiber.“

Möchten Sie auch eine Woche unseren Account übernehmen? Bewerbung an community@rp-online.de.