Düsseldorf: Lkw mit Windrad fährt sich fest - Stau

Stau in Düsseldorf : Schwertransport mit Windrad fährt sich fest

Wegen eines festgefahrenen Lkw musste am Mittwochvormittag die Rechtsabbiegerspur des nördlichen Zubringers in Richtung Grashofstraße gesperrt werden. Mittlerweile konnte der Schwertransport befreit werden. Es kommt jedoch weiterhin zu Verkehrsbehinderungen.

Der 33-jährige Fahrer des Lastwagens, der einen Windradflügel geladen hatte, war nach Polizeiangaben am Mittwoch unterwegs vom Emsland nach Kaiserslautern. Eigentlich hatte dazu von der A52 auf die A44 fahren müssen, doch diese Abfahrt hat er offenbar verpasst. Als er dann von der A52 den Nördlichen Zubringer erreichte, fuhr er sich in der Rechtsabbiegerspur fest.

Der Lastwagen hat Teile eines Windrades geladen. "Als ich die Ladung sah, habe ich mich sofort gefragt, wie er da überhaupt durchkommen wollte, sagt eine Augenzeugin unserer Redaktion. Um 5.10 Uhr hatte sich der Fahrer des 80-Tonnen-Lkw bei der Polizei gemeldet und nach Hilfe gefragt.

Bis zum Vormittag blockierte der Lkw die Rechtsabbiegespur in Richtung Grashofstraße. Und damit auch die Verbindung zur Heinrich-Ehrhardt Straße, zur Theodor-Heuss Brücke und zum Kennedydamm Richtung Innenstadt. Auf der A52 bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Gegen 10.30 Uhr konnte das Fahrzeug dann aus seiner misslichen Lage befreit werden. Um den Lkw wegzuschaffen, mussten Ampeln abmontiert werden. So konnte der Schwertransport von der Rechtsabbiegerspur an die Grashof gefahren werden. Um 11.45 Uhr wurde der Lkw unter Begleitung der Polizei über den Seestern aus der Stadt herausgeführt. Nun ist er an einer Raststätte an der 52 abgestellt, seine Fahrt setzt er am Abend von dort fort. Den 33-jährigen Fahrer erwartet eine Anzeige.

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