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DHC Rheinland: HBL-Präsidium verweigert Lizenz

DHC Rheinland : HBL-Präsidium verweigert Lizenz

Das Präsidium der Handball-Bundesliga hat auf seiner gestrigen Sitzung die Beschwerde des DHC Rheinland gegen die Nicht-Erteilung der Lizenz für die Zweite Liga einstimmig abgewiesen. Den Dormagenern bleibt jetzt nur noch der Gang vor das Schiedsgericht der HBL.

Das Präsidium der Handball-Bundesliga (HBL) hat in seiner gestrigen Sitzung im Frankfurter Hilton Hotel einstimmig die Beschwerde des Dormagener HC Rheinland gegen die Nicht-Erteilung einer Lizenz für die Zweite Liga abgewiesen. Um das endgültige "Aus" für den Dormagener Profi-Handball abzuwenden, bleibt dem DHC jetzt noch der Gang vor das ordentliche Schiedsgericht der HBL

Diesen Schritt will Insolvenzverwalter Dirk Andres "so schnell wie möglich" einleiten, wie sein Pressesprecher Thomas Feldmann gestern Abend in einer ersten Stellungnahme erklärte, nachdem das HBL-Präsidium Andres telefonisch von seinem Beschluss in Kenntnis gesetzt hatte: "Wir werden in enger Abstimmung mit unserem Kollegen Thomas Summerer in die nächste Instanz gehen." Der Münchner Fachanwalt für Sportrecht, der als Experte für Lizenzierungsverfahren gilt, hatte den DHC bereits bei der Abfassung seiner Beschwerde beratend unterstützt.

Ohne Erfolg, weil das achtköpfige HBL-Präsidium sich der Auffassung der unabhängigen Lizenzierungskommission anschloss, nach der der DHC wegen des laufenden Insolvenzverfahrens "die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit für die kommende Saison, gemäß den Vorgaben der Lizenzierungsrichtlinien, nicht nachweisen konnte", so die HBL in ihrer gestrigen Pressemitteilung. Das Insolvenzplanverfahren wurde in der vergangenen Woche eingereicht und wird derzeit vom Amtsgericht Düsseldorf geprüft. "Die Sponsoren stehen nach wie vor hinter uns", sagt der Insolvenzverwalter, der Etat für die neue Saison in Höhe von 1,1 Millionen Euro sei gesichert.

(NGZ)