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Golf Corona-Krise: Ryder Cup in den USA auf 2021 verschoben

Wegen Corona-Krise : Ryder Cup auf 2021 verschoben

Der Ryder Cup ist wegen der anhaltenden Corona-Krise in den USA ins nächste Jahr verlegt worden. Das gaben die Organisatoren am Mittwoch bekannt. Auch der Presidents Cup ist betroffen.

Der traditionsreiche Ryder Cup der Golfer wird aufgrund der Coronakrise ins kommende Jahr verschoben. Das bestätigten die Organisatoren am Mittwoch. Der im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragene Vergleich zwischen den USA und Europa war für den Zeitraum vom 25. bis 27. September in Wisconsin geplant, nun soll der Ryder Cup vom 24. bis 26. September 2021 gespielt werden.

Mit der Entscheidung wird der Pandemie Rechnung getragen, in den USA sind weltweit die meisten COVID-19-Fälle registriert worden. In den vergangenen Wochen hatte sich die Lage in mehreren Bundesstaaten verschlimmert. Im April hatte der US-Verband PGA bereits eine Austragung ohne Zuschauer in Erwägung gezogen, dabei aber prominenten Widerspruch erhalten.

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy (Nordirland) hatte sich unter diesen Umständen bereits für eine Verschiebung stark gemacht. "Ich habe da eine ganz klare Vorstellung. Ein Ryder Cup ohne Zuschauer ist kein Ryder Cup", sagte er damals und meinte, er würde "lieber um ein Jahr verschieben, als ohne Fans zu spielen".

Durch die Verlegung des Ryder Cups wird auch der für 2021 geplante Presidents Cup - ein Vergleich zwischen den USA und einem Team aus mehreren nicht-europäischen Ländern - um ein Jahr verschoben. Der für 2022 geplante Ryder Cup in Rom soll nun 2023 stattfinden.

(sid/old)