Fortuna Düsseldorf: Vorbereitung auf das Spiel gegen 1899 Hoffenheim

Hoffmann und Sobottka sind angeschlagen: Fortuna sorgt sich um ihre Defensive

Fortuna Düsseldorfs Innenverteidiger Andre Hoffmann ist angeschlagen, genauso wie der Sechser Marcel Sobottka. Zudem ist Kaan Ayhan durch zwei Länderspiele mit der Türkei stark belastet. Keine guten Vorzeichen für die Abwehr vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim.

Eine ambitionierte Aufgabe wartet auf Fortuna im zweiten Heimspiel der Saison: Am Samstag muss der Zweitliga-Meister gegen das ambitionierte Team von 1899 Hoffenheim antreten. Da wird im besonderen Maße Düsseldorfs Abwehr gefordert sein. Doch gerade die Defensive bereitet Trainer Friedhelm Funkel Sorgen. Mit Diego Contento hat sich gerade der Ersatz von Linksverteidiger Niko Gießelmann schwer verletzt und wird voraussichtlich etwa ein halbes Jahr ausfallen. Angeschlagen sind außerdem Marcel Sobottka, der im defensiven Mittelfeld fast nicht zu ersetzen ist, sowie Innenverteidiger Andre Hoffmann.

Sobottka hatte in der vergangenen Woche einen schmerzhaften Schlag auf den Fuß bekommen und hatte ein paar Tage nicht trainieren können. Am Dienstagmorgen war er erstmals wieder dabei, trainierte aber nicht mit der Mannschaft, sondern immerhin schon wieder individuell.

Hoffmann ist wegen seiner Kopfverletzung weiterhin außen vor. Er hatte am vergangenen Donnerstag nach einem Zusammenprall über Schwindel geklagt und war auch bei der Übungseinheit am Dienstagmorgen noch nicht in der Lage, zu seinen Kollegen auf den Platz zurückzukehren.

Kaan Ayhan, Hoffmanns Partner in der Innenverteidigung, war eine Woche mit der türkischen Nationalmannschaft unterwegs. Nach der 1:2-Niederlage gegen Russland gewann er mit der Türkei am Montagabend mit 3:2 in Schweden. Am Dienstagabend landet er wieder in Düsseldorf und wird am Mittwoch auf dem Trainingsplatz der Fortuna zurück erwartet.

Weil die Innenverteidiger nun eine Woche lang nicht zusammen geübt haben, fehlen ihnen Übung und Routine. Der Donnerstag und Freitag bleiben der Fortuna für den Feinschliff in der Abwehr.

Verletzt ist derzeit auch Ersatzkeeper Raphael Wolf, der am Dienstagmorgen wegen seiner lädierten linken Hand nur zurückhaltend trainieren konnte, am Mittwoch die Belastung aber wieder steigern möchte.

Mehr von RP ONLINE