Krefeld Pinguine: Kapitän Torsten Ankert lobt Vorbereitung der Pinguine

Vor dem Saisonstart : Kapitän Ankert lobt die Vorbereitung der Pinguine

Die Pinguine haben in der Vprberietung gut trainiert und genügend Zeit bekommen, zueinander zu finden. Mit der Generalprobe gegen die Kölner war Torsten Ankert zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis von 1:2. Defizite sieht er noch im Powerplay.

Für die Krefeld Pinguine endete mit 1:2-Niederlage gegen den rheinischen Rivalen Kölner Haie die Testspielserie. Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr beginnt für die Schwarz-Gelben in Straubing die Punktejagd in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach vier Jahren ohne Play-off-Teilnahme soll am Ende der Hauptrunde, am 8. März, endlich mal wieder ein Platz belegt werden, der zur Teilnahme an den K.o.-Runden berechtigt. Bei der Generalprobe für den Ligaauftakt waren viele Dinge zu erkennen, die darauf schließen lassen, dass dieses heiß ersehnte Ziel endlich mal wieder erreicht werden kann.

Die Verantwortlichen der Pinguine haben in dem Finnen Jussi Rynnäs einen Torhüter verpflichtet, der nicht nur durch seine Körperlänge von 196 Zentimetern ins Auge sticht, sondern mit starken Paraden die Angreifer der Haie teilweise zur Verzweiflung brachte. Mit dem derzeit noch verletzten Dimitri Pätzold steht ein erfahrener zweiter Mann zur Verfügung, der seine Klasse in der vergangenen Saison häufig unter Beweis gestellt hat.

Obwohl gegen die Kölner in Mark Cundari und Philip Riefers in der Abwehr zwei Leistungsträger fehlten, machte dieser Mannschaftsteil einen guten Job. Die beiden jungen Verteidiger Tom-Eric Bappert und Mike Schmitz stellten unter Beweis, dass vor allem in der Defensivarbeit auf sie Verlass ist.

Im Sturm steckte aber noch der Wurm, vor allem in Überzahl. Die Pinguine waren sechs Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Auch für Nationalspieler Daniel Pietta war das mit ein Grund für die Niederlage: „Es war ein von der Defensive geprägtes Spiel mit nicht vielen Chancen. Wir haben unsere Überzahlspiele nicht genutzt, daran müssen wir in den nächsten Tagen noch arbeiten. Dass wir die Generalprobe verpatzt haben, kann natürlich ein gutes Omen für den Saisonstart sein.“ Insgesamt ist das Krefelder Urgestein aber mit der Saisonvorbereitung zufrieden: „Wir hatten weniger Spiele als sonst, haben die Zeit aber gut genutzt. Dass noch nicht alles passen kann, ist klar. Neben dem Überzahlspiel müssen wir noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten.“

Auch der neue Kapitän Torsten Ankert zog ein positives Fazit: „Die Vorbereitung war eine runde Sache. Die Intensität hat gestimmt, auch außerhalb des Eises haben wir mit Jörg Bednarzyk gut trainiert und wir hatten auch Zeit, als Mannschaft zusammenzufinden. Wenn in dieser Woche noch Dimitri Pätzold, Mark Cundari und Philip Riefers wieder ins Training einsteigen, schaue ich erst recht positiv auf den Saisonstart.“ Über den letzten Test gegen seinen Ex-Klub Kölner Haie sagte er: „Ich bin zufrieden mit dem Spiel. Bis auf das Ergebnis hat alles gestimmt. Man hat das ja auch hinterher an der Reaktion unserer Fans gesehen. Wir hatten gute Tormöglichkeiten, die wir nicht genutzt haben und wir müssen unbedingt noch am Power-Play arbeiten.“

Ein Mann für die Überzahl ist Justin Hodgman. Das hat der kanadische Neuzugang beim Turnier in Holland unter Beweis gestellt. Der 31jährige Stürmer war bekanntlich am Mittwoch zu einer Kontrolluntersuchung in Köln und absolvierte in den vergangenen Tagen ein gesondertes Trainingsprogramm. Auch am Samstag trainierte er noch nicht mit der Mannschaft. Man darf gespannt sein, ob er bis zum Spiel am Freitag fit wird und dem Team vielleicht gerade in Überzahl entscheidend helfen kann.

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