„FameMaker“ auf ProSieben Stefan Raab plant neue Casting-Show mit schalldichter Kuppel

Berlin · In einer neuen ProSieben-Show nach einer Idee von Stefan Raab sollen Talente nicht anhand ihrer Gesangskünste ausgewählt werden, sondern allein mit ihrer Performance überzeugen. Die Jury-Besetzung steht bereits fest.

 Entertainer Stefan Raab spricht 2017 bei der Eröffnung vom Unternehmensgründer- und Investorentreffen Bits & Pretzels. Archivfoto.

Entertainer Stefan Raab spricht 2017 bei der Eröffnung vom Unternehmensgründer- und Investorentreffen Bits & Pretzels. Archivfoto.

Foto: dpa/Matthias Balk

Bei einer neuen ProSieben-Musikshow nach einer Idee von Stefan Raab singen Kandidaten unter einer schalldichten Kuppel. Die Comedians Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan werden sich bei „FameMaker“ allein anhand der Performance entscheiden müssen, welches Talent sie coachen wollen. Erst wenn einer von ihnen den Hebel zieht, hebt sich die Kuppel. Die Ausstrahlung ist im Herbst geplant. Zurzeit suchen die Produzenten noch Kandidaten für das Format.

In der Show kann es böse Überraschungen geben - und der perfekte Performer klingt in Wirklichkeit wie Fingernägel an der Kreidetafel. „Hat der Kandidat seinen Song zwar gut präsentiert, aber keinen einzigen Ton getroffen, wird der Spaß umso größer“, frohlockt der Privatsender.

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Foto: ProSieben/Willi Weber

Zum Finale muss der FameMaker mit seinem Kandidaten einen Auftritt in Szene setzen und einen Song produzieren, „der das Beste aus dem Talent herausholt - egal, wie gut er singen kann“, so ProSieben. Am Ende stimmen die TV-Zuschauer live ab. Als Produzent und Ideengeber steckt Stefan Raab (53) dahinter: „Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut. Also, bewerbt euch!“ Bewerbungen unter www.famemaker.de.

(anst/dpa)
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