Dschungelcamp 2019: Gina-Lisa Lohfink schwer krank - besteht Lebensgefahr?

Dschungelcamp-Kandidatin : Gina-Lisa Lohfink schwer krank - Manager spricht von „Lebensgefahr“

Fans machen sich Sorgen um Gina-Lisa Lohfink: Einen Auftritt am Wochenende in Goslar musste sie absagen, wie ihr Management auf Instagram schrieb. Laut ihrer Ärztin bestehe sogar Lebensgefahr, wenn sie sich nicht schone.

TV-Sternchen Gina-Lisa Lohfink (32) muss sich nach Angaben ihres Managements wegen „einer sehr schweren Lungenentzündung“ schonen. Laut ihrer Ärztin bestehe sogar Lebensgefahr, falls sie sich nicht schone, hieß es weiter. „Zigarettenrauch / Nebelmaschine in den Clubs, Kälte, Sport“ seien in der aktuellen Situation ein zu großes Risiko. Der Termin in Goslar solle am 2. März nachgeholt werden.

Nach dem Eintrag gratulierte Lohfink auf Instagram noch der neuen Gewinnerin des RTL-„Dschungelcamps“, Evelyn Burdecki, und schrieb: „Die schöne Dschungel-Zeit ist leider wieder vorbei... Umso mehr freue ich mich schon jetzt wieder auf das Dschungel-Camp 2020.“

Lohfink nahm 2017 an der elften Staffel der RTL-Show teil und belegte Platz acht. Bekannt wurde sie 2008 mit ihrer Teilnahme an der dritten Staffel von „Germany's Next Topmodel“. Seitdem wirkte die gebürtige Hessin in verschiedenen Reality-TV-Shows mit.

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Dschungelcamp – das große Wiedersehen: Das Ende von Evelyn und Domenico, von Anna Steinhaus

(Veröffentlicht am 28. Januar)

Das „Große Wiedersehen“ im RTL-Dschungelcamp ist immer ein bisschen wie das zehnjährige Abitreffen: Alle menschlichen Dramen kommen nochmal auf den Tisch. Zumindest für Domenico und Dschungelkönigin Evelyn endete der Zank jetzt versöhnlich.

Die aufregendste Fernsehzeit des Jahres ist vorbei und der Dschungel hat eine neue Königin. Dass es Evelyn geworden ist, hat am Ende wohl niemanden überrascht. Jetzt gab es das traditionelle große Wiedersehen am Tag nach dem Finale: Die Camper durften sich noch mal bei ihren Glanzmomenten bestaunen - und die Streitigkeiten zwischen Ex-Turteltäubchen und Alpha-Männern rekapitulieren.

Dschungelprüfungskönigin Gisele

Eine Krone hat sie zwar nicht bekommen, dafür wird Gisele Oppermann zur Königin der Prüfungen gekürt. Neun nacheinander, damit stellte sie den bisherigen Rekord von Larissa Marolt ein. Herzlichen Glückwunsch. Ob ihr Gekreische Kalkül war, um mehr Sendezeit einzuheimsen? Gisele: „Auf keinen Fall, ich habe mir gewünscht, dass die anderen in die Prüfung müssen.“ Jeder Gang zum Telefon, zur Toilette, das alles war für Gisele bereits eine Prüfung. Schließlich versteckten sich da überall diese Schmetterlinge. „Finde ich lächerlich“, ätzt Doreen Dietel in der Gesprächsrunde, „dann bist du im falschen Format gewesen.“ Gisele kontert eisig: „Das hast du nicht zu entscheiden.“ Dazu gab es noch einmal das „Best of Kreischmomente“ des Toppels und die wundersame Wandlung von der Scream Queen zur Sterne-Abräumerin. Warum sie von den Zuschauern so konsequent in die Prüfungen gewählt wurde? „Die wollten mich leiden sehen“, weiß Gisele. Mensch, wer hätte das gedacht.

Doreen Dietel als ambulanter Pflegedienst

Ein Dauerbrenner, auch wenn es keinen gab: Sex. Noch einmal werden die heißesten Szenen gezeigt, inklusive Tommi Pipers Hinterteil in Nahaufnahme und die besten Gespräche unter den Campern. Natürlich kommt auch die Frage auf, warum Sex-Podcasterin Leila Lowfire verglichen mit den anderen erstaunlich wenig zu sagen hatte. Die Erwartungen der Zuschauer seien wahrscheinlich zu hoch gewesen, sagt Leila. Und auch die Duschszene mit Tommi und Doreen wird tiefsinnig analysiert. „Es gibt nix, was ich noch nicht gesehen habe“, kommentiert Doreen den Zwischenfall trocken. „Tommi ist ne coole Socke. Ich habe mich nicht belästigt gefühlt.“ Gerne habe sie ihn gewaschen und die Socken angezogen. Quasi ein ambulanter Pflegedienst. Und Peter, dem nun klar wird, dass er die Zweisamkeit gestört hat, entschuldigt sich reumütig bei Tommi („Das tut mir im Nachhinein sehr leid.“).

Keine Versöhnung zwischen Bastian Yotta und Chris Töpperwien

Auch der Streit zwischen Miracle-Morning- und Currywurst-Mann erreicht vorerst den finalen Akt. Nach viel Gezanke und fiesen Worten sitzen beide nebeneinander am Baumhaus-Tisch. Ist denn jetzt endlich alles gut, nachdem Yotta sich entschuldigt und Chris die Entschuldigung „echt“ angenommen hat, „wirklich“? Chris stellt klar: Das bedeute nicht, dass er seinem Erzrivalen verzeiht. Doch die bösen Worte vor laufenden Kameras scheinen sie zu bereuen. Die Nerven lagen schlichtweg blank. Doch soweit ist alles gesagt. „Das Kriegsbeil ist begraben. Das liegt weit im Dschungel“, erklärt Yotta. „Wir wohnen weit voneinander weg, das ist doch gut“, schließt Chris.

Domenico freut sich für Evelyn Burdecki

Der Verlierer des Dschungels kehrt demütig, aber mit gleichbleibend prachtvollem Haupthaar zurück. „Als ich draußen war, habe ich gesehen, was für Fehler ich gemacht habe“, sagt er und meint den Zoff mit Evelyn. Er hätte darüber reden müssen, gesteht er sich im Beisein seiner Ex-Flamme ein. Warum er das nicht getan hat? Tja, da waren halt überall Kameras. „Ich bin nicht in der Öffentlichkeit geboren“. Auch Evelyn ist mit dem Drehbuch der Romanze nicht zufrieden: „Wir haben die Zuschauer auch irgendwie enttäuscht“, bilanziert sie. Aber es gibt die große Versöhnung zwischen den beiden. „Es freut mich, dass du gewonnen hast“, sagt Domenico zu Evelyn, „Ich habe gesagt, dass du ins Finale kommst.“ So endet es in einer Umarmung. Ein runder Abschluss für eine wunderbare Liebesgeschichte, die im Fernsehen begann und im Fernsehen schließlich endet. Ein Ende ohne böses Blut. „Für mich ist sie die Evelyn, ob sie Königin ist oder nicht“, sagt Domenico.

Die richtigen Fragen fragen

Und für Evelyn? Für die ist die Dschungelkrone erst der Anfang eines wundersamen neuen Lebens. Schließlich hat sie dieses Jahr noch Großes vor. „Man muss immer fragen, durch Fragen wird man schlau. Zum Beispiel, welche Schuhgröße Paris Hilton hat, da konnten sich Currywurst-Chris (Größe 38) und Evelyn (Größe 48) nicht einigen. Aber: Sobald es in die Zivilisation zurück geht, wird dieser Punkt und auch alle anderen auf der gemeinsamen Google-Liste abgearbeitet.

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So haben die Zuschauer im IBES-Finale abgestimmt

(Veröffentlicht am 27. Januar)

Erst war sie Publikumsliebling, nun ist sie Dschungelkönigin. Das Telefon-Voting der Zuschauer fiel im Finale klar zugunsten der Düsseldorferin Evelyn Burdecki aus. Nun hat RTL die Zahlen veröffentlicht.

Mit insgesamt mehr als 60 Prozent der Stimmen wurde Evelyn Burdecki im Finale zur "Dschungelkönigin 2019" gekürt. Laut RTL stand ihr Sieg schon im Vorfinale mit 46,14 Prozent der Zuschauerstimmen fest. Knapper war es allerdings im Rennen zwischen Felix van Deventer (28,54 Prozent) und Peter Orloff (25,32 Prozent). Am Ende gewann Evelyn mit 60,45 Prozent der Zuschauerstimmen, Felix wurde mit 39,55 Prozent der Stimmen Zweiter im Dschungelcamp 2019.

Das Evelyn Burdecki ein Publikumsliebling ist, zeichnete sich bereits in den Tagen vor dem Finale deutlich ab. Sechs Mal lag die Düsseldorferin im Telefon-Voting vorne.

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So lief das Finale im Dschungelcamp, von Sebastian Dalkowski

(Veröffentlicht am 27. Januar)

Die herzerwärmende Düsseldorferin Evelyn Burdecki ist Dschungelkönigin 2019. Die nicht ganz vorbehaltlose Würdigung einer Frau, die mit Anmut einen lebenden Skorpion kauen kann.

Einige von uns zweifelten noch, aber am Donnerstagabend stellten auch sie ihren Widerstand ein. Sandra Kiriasis und Felix van Deventer hatten auf der Schatzsuche ihre Begleitpersonen getroffen und als sie den anderen davon erzählten, entfuhr Evelyn Burdecki ein „Oh mein Gott, wie schön“. Dann fiel sie Sandra um den Hals. Niemand konnte nach dieser gänzlich ungeprobten Aufführung der Mitmenschlichkeit noch glauben, dass ein anderer Kandidat als Burdecki das Dschungelcamp mit der Blätterkrone verlassen würde. Sie hätte schon einen Mitgliedsantrag der AfD mit Katzenbabyblut unterschreiben müssen, um den Sieg noch zu gefährden. Stattdessen kündigte sie an, mit den 100.000 Euro Preisgeld Brunnen in armen Ländern zu schaufeln. Am frühen Sonntagmorgen um kurz nach halb eins setzten Sonja Zietlow und Daniel Hartwich ihr den Siegerkranz auf, der so schwer war, dass Evelyns Kopf nach vorne zu kippen drohte.

Wen hätten wir denn sonst wählen sollen?

Peter Orloff etwa? Der Schlager-Rentner, der am 16. und letzten Tag im Dschungel zwar in seiner Prüfung fünf von fünf Sternen holte, indem er durch Käfige mit Echsen, Schlangen und Riesenwaranen kroch - der uns aber in seiner Gib-niemals-auf-Dauerschleife vorkam wie ein Aufziehmännchen, das keine Kontrolle darüber hatte, was es da eigentlich von sich gab. Nach zwei Wochen waren wir uns immer noch nicht sicher, ob in dieser Action-Figur der Zuversichtlichkeit doch ein Mensch steckte. Mehr als den dritten Platz wollten wir ihm nicht ermöglichen.

Oder der zweitplatzierte Felix van Deventer? Der GZSZ-Charakterdarsteller holte vier Sterne in seiner letzten Prüfung, indem er in Anwesenheit von Kakerlaken, Schlammkrabben und Spinnen mit der Zunge Sterne von Schrauben drehte - doch etwas Originelleres als seine Unterarmtätowierung haben wir zwei Wochen lang nicht an ihm entdecken können. Er wird Vater - okay - aber das ist zwei, drei Leuten vor ihm auch schon gelungen.

Anderen verweigerten wir bereits vor so langer Zeit unsere Sympathie, dass wir ihre Namen googeln müssen. Domenico de Cicco jagten wir schon deshalb aus dem Camp, weil er sonst Evelyn, unserer Evelyn, ein zweites Mal das Herz gebrochen hätte. Sibylle Rauch erinnerte an die faltige Nachbarin, die uns im Hausflur solange Gespräche aufdrängt, bis wir uns mit einem „Ich glaub, meine Wohnung brennt“ davonstehlen.

Tommi Piper machte einen so lustgreisen Eindruck, dass uns bei alten „Alf“-Folgen niemals mehr diese warme Nostalgie ergreifen wird. Gisele Oppermann schickten wir aus purer Lust am Leid konsequent in jede Prüfung - danach hatte sie für uns keinen Wert mehr. Leila Lowfire, die Sex-Podcasterin mit den großen Brüsten, wagte es, weder Sex noch Brüste zu thematisieren. Enttäuscht warfen wir sie aus dem Camp. Gegen Doreen Dietel und Sandra Kiriasis hatten wir ja gar nicht mal was, aber sprach denn irgendetwas für sie?

Wir wunderten uns selbst, dass wir Chris Töpperwien und Bastian Yotta so lange ihren Hahnenkampf austragen ließen. Bemerkenswert, wie sie bei der Analyse der charakterlichen und unternehmerischen Mängel des anderen stets richtig lagen - sich selbst aber konsequent in einem Ausmaß lobten, dass wir keinen Spott, sondern nur Bedauern für sie übrig hatten. Der zwischenzeitliche Friede währte bloß einen Wimpernschlag. Nach seinem Auszug kam die Knack-, nicht Currywurst Töpperwien zu dem Ergebnis: „Es war der größte Fehler, den ich machen konnte, mich mit dem zu vertragen.“ Die beiden haben zu viel verloren, um ohne den Hass auf den anderen auszukommen.

Dann lieber Evelyn

Wir hielten ihre Hand, als sie das letzte Mal in die Prüfung musste, um den drei Verbliebenen den Hauptgang beim feierlichen Abschlussmahl zu sichern. Sie hatte Scheußliches aus der Dschungelkantine zu verdrücken. Wir litten mit ihr, als sie die Buschschweinelunge kaute und kaute und doch nicht herunterbekam. Wir wollten ihr die Haare aus dem Gesicht halten, als sie das Lammhirn erbrach. Als sie dann einen lebenden Skorpion verspeisen sollte, sahen wir sie bereits mit null Sternen aus der Prüfung gehen. Doch sie biss ihn herunter, fuhr sich dabei noch durch die Haare und umarmte danach die beiden Moderatoren: „Oh mein Gott, ich freue mich.“ Sie bezweifelte, dass sich der zähe Kamelpenis überhaupt kauen ließ. Immer wieder kämpfte sie gegen den Würgereiz, es sah nicht gut aus, doch alles blieb drin. „Ich liebe euch, ihr könnt euch das nicht vorstellen.“ Das Dschungelbier, Püriertes mit Kuhpippi, stürzte sie herunter, als hätte sie es in eine Schlucht gekippt. Evelyn litt mit einer Anmut, die uns weich werden ließ. Keine Sekunde glaubten wir daran, dass sie uns ihre herzerwärmende Bodenständigkeit nur vorspielte.

Doch als wir sie zur Dschungelkönigin gewählt hatten und sie zur Kreischsäge wurde, als sie nur noch aus den Worten „Oh mein Gott“ bestand, als sie sich weinend auf den Erdboden warf, da fingen wir bereits an, unsere Entscheidung... nein, zu bereuen wäre übertrieben. Wir standen nur nicht mehr zu einhundert Prozent dahinter. Selbstverständlich hatte sie ein Herz von der Größe eines Einfamilienhauses, aber uns war klar, wäre sie nur einen Tag länger im Dschungel geblieben, sie hätte angefangen, uns alle zu nerven, weil sie bloß diese eine nicht sehr leise Platte abspielen konnte. Also geh mit Gott, Evelyn, aber geh.

Doch die Mechanismen des Dschungels bringen es mit sich, dass wir sie ohnehin nie mehr wiedersehen werden, wenn wir es nicht wollen. Im Camp nehmen die Teilnehmer eine Bedeutung für sich in Anspruch, von der sie glauben, sie mit in die Restwelt nehmen zu können. Doch sie sind nur so lange relevant, wie fünf Millionen Deutsche sie im australischen Busch beglotzen. Danach schrumpfen sie auf Normalmaß zusammen. Mindestens.

„Sobald ich raus bin, werde ich nicht mehr groß an euch denken“, sagte Bastian Yotta den anderen, kurz bevor er das Lager verließ. Wer bitteschön ist denn Bastian Yotta?

Verlierer des Tages

Die Person, die Daniel Hartwich die Hemden rauslegt. #friedenstauben

Zitat des Tages

„Kompliment an diese Früchte.“ (Evelyn Burdecki beim Abschiedsmahl)

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Mehr Psychiatrie als Harmonie - so lief das Halbfinale im Dschungecamp, von Laura Ihme

(Veröffentlicht am 26. Januar)

Das Halbfinale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ drehte sich in großen Teilen um Currywurst-Chris. Dabei flog der nach nur fünf Minuten raus. Tränen flossen bei der früheren Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis.

Die Finalbesetzung der 13. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ steht fest. Tag 15 im Camp wurde aber vor allem von einem dominiert: Currywurst-Mann Chris Töpperwien.

Dabei war für ihn in Echt-Zeit schon fünf Minuten nach Sendebeginn Schluss: Nachdem es am Donnerstag ein Serverproblem gegeben hatte, konnten die Dschungel-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich nicht verkünden, wer die wenigsten Anrufe hatte – das holten sie zu Beginn der Freitagssendung nach. Und die Wahl fiel auf Chris.

Der Currywurst-Mann war schon vor der Prüfung schlecht gelaunt

Der allerdings sorgte an seinem letzten (und geschenkten) Tag im Camp noch einmal für mächtig Wirbel: Schon vor der Dschungelprüfung, zu der dieses Mal alle noch verbliebenen sechs Camper antreten mussten, bekam zunächst Evelyn Burdecki seine schlechte Laune ab. Als die fragte, wo ihre Wasserflasche sei, blaffte er sie an: „Ja hier, Mann!“ Evelyn reagierte verwirrt: „Meine Güte, ich wollte hier am Ende mehr Harmonie als Psychiatrie.“ Tja, Pech gehabt, an Tag 15 war es eher andersrum. Auch Felix van Deventer fragte verwundert „Warum sind alle so schlecht drauf?“, um später im Dschungeltelefon zu analysieren, heute würde man wohl den echten Chris sehen.

Zwei Sterne für das Abendessen