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Volksbank Mönchengladbach will mit Meerbusch fusionieren

Auch Volksbank Willich gehört dazu : Volksbank Mönchengladbach will mit Meerbusch fusionieren

Der nächste Schritt zur angestrebten Fusion zwischen der Volksbank Mönchengladbach und der Volksbank Meerbusch ist vollzogen. Die Vorstände unterzeichneten den Entwurf eines Verschmelzungsvertrags.

(msc) Die Volksbank Mönchengladbach, zu der auch die Volksbank Willich gehört, möchte mit der Volksbank Meerbusch fusionieren. Den Entwurf des Verschmelzungsvertrags haben die Vorstände beider Häuser (Veit Luxem, Josef Brück, Franz Dierk Meurers für die Volksbank Mönchengladbach und Volker Klemm, Carsten Thören für die Volksbank Meerbusch) jetzt unterzeichnet und werden diesen den Vertreterversammlungen zur Beschlussfassung vorlegen. Im Jahr 2017 war die Volksbank Mönchengladbach mit der Volksbank Erkelenz verschmolzen.

Die neue Bank wird eine Bilanzsumme von 2,3 Milliarden Euro aufweisen und 460 Mitarbeiter an 26 Standorten haben. Grund für die Fusion sei die Überzeugung, den Herausforderungen der Zukunft in einer größeren Einheit nachhaltiger begegnen zu können, teilen beide Häuser mit. Die Herausforderungen im Finanzdienstleistungssektor – Niedrigzinsen, Digitalisierung, verändertes Kundenverhalten und Regulatorik – seien regelmäßig Anlass, sich mit internen sowie externen Überlegungen zu beschäftigen. Als benachbarte Finanzinstitute hätten beide Banken viele Gemeinsamkeiten. Die im vergangenen Jahr zwischen der Volksbank Mönchengladbach und der Volksbank Meerbusch aufgenommenen Sondierungsgespräche seien äußerst positiv verlaufen und befänden sich auf einem guten Weg.

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise mussten die eigentlich für Mai angesetzten Versammlungen verschoben werden. Die Vorstände beider Banken planen die Fusionsversammlungen nun für Anfang September.

(msc)