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Fußball: Schermbecks Liebling

Fußball : Schermbecks Liebling

Der SV Schermbeck gewinnt in der Fußball-NRW-Liga auch sein viertes Duell gegen den VfB Homberg. Mittelfeldakteur Fatlum Zaskoku macht den 2:1-Erfolg in der 77. Minute mit einem Sonntagsschuss perfekt.

Der SV Schermbeck wird der Fußball-NRW-Liga nicht viele Tränen nachweinen, wenn in einigen Wochen der letzte Vorhang für die von den Clubs nicht allzu beliebte Klasse fällt. In einer Hinsicht wird der SVS die Liga aber mit Sicherheit vermissen. Zu Duellen gegen den VfB Homberg wird's für das Team von Trainer Martin Stroetzel nicht mehr kommen.

Die von Günter Abel, früher Trainer des Weseler SV, gecoachte Mannschaft aus dem Duisburger Westen ist Schermbecks Liebling geworden. Vier Partien bestritten die Mannschaften in Liga fünf gegeneinander. Vier Mal ging der SVS als Sieger vom Feld. Wobei sich die Ergebnisse wiederholten. Seine Heimpartien gewann das Stroetzel-Team jeweils mit 3:1. In Homberg siegte er gestern, wie schon im letzten Jahr, mit 2:1 (1:0).

Viel Kampf und Krampf

"Es gibt Gegner, die einem einfach liegen. Der VfB Homberg gehört mit Sicherheit dazu", sagte Stroetzel nach einer Partie mit viel Kampf und Krampf und nur wenigen fußballerischen Delikatessen. Dies lag aber in erster Linie daran, dass auf dem holprigen Geläuf in Homberg kein gepflegtes Spiel möglich war. Eine rühmliche Ausnahme gab es allerdings, für die Fatlum Zaskoku sorgte.

Donovan Sadek nutzt Chance

Der Mann im defensiven Mittelfeld des SVS sorgte in der 77. Minute mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern zum 2:1 dafür, dass die Serie gegen den VfB Homberg hielt. "Dieses Tor war alleine das Eintrittsgeld wert", stellte Stroetzel verzückt fest.

Tobias Urban hatte den SVS bereits in der dritten Minute in Führung gebracht, als er einen Handelfmeter gewohnt nervenstark verwandelte. Der Homberger Ausgleich fiel in der 53. Minute nach einem der vielen Schermbecker Abwehrfehler in dieser Saison. Diesmal hatte Benedikt Jansen auf der rechten Abwehrseite gepatzt.

Stroetzel nutzte die Partie, wie er es angekündigt hatte, um auch Akteuren aus der zweiten Reihe eine Chance zu geben. Donovan Sadek durfte auf der Spielmacher-Position 90 Minuten lang demonstrieren, dass er sich weiterentwickelt hat. Der Youngster nutzte die Chance. "Er hat viele gute Ansätze gezeigt", lobte Stroetzel.

SV Schermbeck: Radüchel - Jansen (88. Müller), Ouattara, Lupitu, T. Urban, Gerding, Zaskoku, Arogundade, Sadek, Klimczok (81. Ankomah-Kissi), Ersoy (68. M. Urban).

(RP)