Viersen: Ein Musikabend erinnert an Schicksale

Viersen: Ein Musikabend erinnert an Schicksale

Viersen Erneut Jahr organisierte die Bahá'i-Gruppe Viersen am Internationalen Tag der Menschenrechte ein Candlelight-Konzert im Stadthaus, das Amnesty International und die Stadt Viersen unterstützen. Rund 40 Gäste lauschten dem Programm, das durch Zitate und Gebete aus den Bahá'i-Schriften und den stimmungsvollen Kompositionen der Musiker an Geige, Keyboard, Querflöte und Gitarre bestand. Um auf die Verfolgung der Bahá'i und die Inhaftierung ihrer Mitglieder aufmerksam zu machen, findet jedes Jahr das Konzert statt.

Viersen Erneut Jahr organisierte die Bahá'i-Gruppe Viersen am Internationalen Tag der Menschenrechte ein Candlelight-Konzert im Stadthaus, das Amnesty International und die Stadt Viersen unterstützen. Rund 40 Gäste lauschten dem Programm, das durch Zitate und Gebete aus den Bahá'i-Schriften und den stimmungsvollen Kompositionen der Musiker an Geige, Keyboard, Querflöte und Gitarre bestand. Um auf die Verfolgung der Bahá'i und die Inhaftierung ihrer Mitglieder aufmerksam zu machen, findet jedes Jahr das Konzert statt.

Die Veranstaltung eröffnete Georg Meyers, Sprecher der Gruppe Viersen: "Kein Licht der Welt kann sich mit dem Licht der Gerechtigkeit messen." Er beschrieb die gefahrvolle Situation der Bahà'i im Iran und berichtete, dass es immer noch zahlreiche Menschen gebe, die wegen ihrer Religion gefangen gehalten oder Repressalien erleiden würden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) lobte das Engagement der Gruppe. Sie bewundere den Mut der Menschen, ihren Glauben nicht aufzugeben und trotz allen erlittenen Leids für Frieden zwischen allen Religionen und Völkern, und für die Überwindung des Kampfes einzustehen.

Georg Meyers trug zwischen den Musikstücken Gedichte der inhaftierten Bahá'i Mahvash Sabet vor, die sie im Gefängnis schreibt. "Alle Menschen sollen ohne Repressalien frei leben dürfen.", so Meyers.

(paka)