Handball: TVL-Frauen gegen Königshof mit starkem Auftritt

Handball: TVL-Frauen gegen Königshof mit starkem Auftritt

Die Handballfrauen des TV Lobberich bleiben in der Oberliga in der Erfolgsspur und gewannen das Spitzenspiel gegen die DJK Adler Königshof daheim hochverdient mit 30:24 (19:14). "Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft", freute sich der Lobbericher Trainer Marcel Schatten. "Insbesondere die Art und Weise wie der Sieg zustande kam, war wirklich bemerkenswert."

Bis zum Spielstand von 12:12 in der 20. Minute war die Begegnung absolut ausgeglichen, was jedoch nicht unbedingt an der Stärke von Königshof lag, vielmehr ließen die Gastgeberinnen in der Deckung die nötige Aggressivität vermissen. Doch plötzlich ging ein Ruck durch Mannschaft. In der Abwehr wurde schon fast Beton angerührt. Und kam dann doch einmal ein Ball auf das Lobbericher Tor, war er häufig eine sichere Beute der herausragend haltenden Torhüterin Hannah Glasmachers. So war es letztlich auch nicht verwunderlich, dass zur Halbzeit ein beruhigender Vorsprung zu Buche stand.

Es war jedoch nicht nur eine starke Vorstellung in der Defensive, auch im Angriff wussten die Schatten-Schützlinge zu überzeugen. Melanie Ensen sprühte förmlich vor Spielwitz, setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder glänzend in Szene und hatte auch bei ihren Siebenmetern keinen Fehlwurf zu verzeichnen. Dieses Kunststück gelang allerdings auch Anna Kössl, die ihre Chancen traumhaft sicher verwandelte. "Heute stimmte die Körpersprache bei der gesamten Mannschaft", so Schatten. "Man konnte sehen, dass die Mädels das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Ab der 20. Minute hatten wir die Partie auch sicher im Griff. Auch wenn Königshof mal näher herankam, haben wir nicht den Kopf verloren. Wir haben auch stets die richtigen Lösungen gefunden. Besonders imponierend war das geduldige Spiel im Angriff, so dass es kaum zu verfrühten Abschlüssen kam."

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Die Torschützinnen des TV Lobberich: Ronja Weisz (8/3), Anna Kössl (7), Melanie Ensen (6/6), Kyra Mannheim (3), Sinje Weisz, Pauline Sirries (je 2), Anna Otten und Anne Inkmann.

(alpa)