Amnesty International - alle News und Informationen zur NGO

Amnesty International - alle News und Informationen zur NGO

Foto: dpa, rs pt

Amnesty International

Ehrenbürgerschaft für Julian Assange gefordert
Ehrenbürgerschaft für Julian Assange gefordert

Vorstoß der Gruppe „Free Assange Neuss“Ehrenbürgerschaft für Julian Assange gefordert

Der Wikileaks-Gründer sitzt seit Jahren in Haft. Im Mai wird über seine Auslieferung an die USA entschieden, wo ihm eine lange Gefängnisstrafe droht. Das wollen einige Neusser nicht hinnehmen und ein besonderes Zeichen setzen.

Kriminalisierung von Klima-Protest ruft Menschenrechtler auf den Plan
Kriminalisierung von Klima-Protest ruft Menschenrechtler auf den Plan

Kritik von AmnestyKriminalisierung von Klima-Protest ruft Menschenrechtler auf den Plan

Strafverfolgung bei friedlichem Protest? Dieses Vorgehen erscheint Amnesty International bedenklich. Die Menschenrechtsorganisation macht einen Vorschlag, um das Problem zu lösen.

Tragödchen entführt literarisch nach Äthiopien
Tragödchen entführt literarisch nach Äthiopien

„Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten“Tragödchen entführt literarisch nach Äthiopien

Das Tragödchen-Ensemble schlägt am Donnerstag, 22. Februar, mal politische Töne an. Asfa-Wossen Asserate stellt sein Buch über Äthiopien vor.

Demokratie auch im Kleinen verteidigen
Demokratie auch im Kleinen verteidigen

Gesprächsrunde in KempenDemokratie auch im Kleinen verteidigen

Die Kempener Initiative „Demokratie gerade jetzt!“ hatte zur Gesprächsrunde mit Experten zum Thema „Rechtsextremismus“ geladen. Zuhörerinnen und Zuhörer diskutierten mit.

Viele Tote bei Anschlägen vor Wahlen in Pakistan
Viele Tote bei Anschlägen vor Wahlen in Pakistan

Terrormiliz IS bekennt sich zur TatViele Tote bei Anschlägen vor Wahlen in Pakistan

Wahlen in Pakistan waren in der Vergangenheit häufig Ziel von Extremisten. Nun kommt es wieder zu verheerenden Anschlägen. Die Terrormiliz IS reklamiert die Tat für sich.

Verschobene Wahl im Senegal auf 15. Dezember gesetzt
Verschobene Wahl im Senegal auf 15. Dezember gesetzt

Nach tumultartigen Szenen im ParlamentVerschobene Wahl im Senegal auf 15. Dezember gesetzt

Die Opposition sprach von einem „institutionellen Putsch“. Die Mehrheit der Abgeordneten in Dakar gab der Verschiebung des Wahltermins dennoch ihre Zustimmung.

China meldet Hinrichtungen in zwei brutalen Mordfällen
China meldet Hinrichtungen in zwei brutalen Mordfällen

Fall sorgt für AufsehenChina meldet Hinrichtungen in zwei brutalen Mordfällen

Ein Mann soll auf Drängen seiner Geliebten hin seine beiden Kinder aus dem Fenster geworfen haben. Er und zwei weitere Menschen wurden am Mittwoch in der Volksrepublik exekutiert.

22 Minuten bis zum Tod
22 Minuten bis zum Tod

Hinrichtung in Alabama22 Minuten bis zum Tod

Trotz internationaler Proteste hat der Bundesstaat Alabama erstmals einen zum Tode verurteilten Mann mit Stickstoff hingerichtet. Augenzeugen berichten von einem Todeskampf, der 22 Minuten lang dauerte.

Gericht in Alabama erlaubt Hinrichtung mit Gas
Gericht in Alabama erlaubt Hinrichtung mit Gas

Todesstrafe in den USAGericht in Alabama erlaubt Hinrichtung mit Gas

2022 sollte der verurteilte Mörder Kenneth Eugene Smith per Giftspritze getötet werden. Der Versuch scheiterte. Nun soll Smith einer Hinrichtungsmethode unterzogen werden, gegen die Experten Bedenken haben.

Italiens Parlament billigt Albanien-Migrationsabkommen
Italiens Parlament billigt Albanien-Migrationsabkommen

Geplante FlüchtlingszentrenItaliens Parlament billigt Albanien-Migrationsabkommen

Italien will im Meer gerettete Flüchtlinge zukünftig in Albanien unterbringen. Nun hat die italienische Abgeordnetenkammer das Abkommen gebilligt. Das kritisieren Menschenrechtsgruppen.

In diesen Ländern werden noch Hinrichtungen vollzogen
In diesen Ländern werden noch Hinrichtungen vollzogen

Urteil TodesstrafeIn diesen Ländern werden noch Hinrichtungen vollzogen

In Deutschland und in weiten Teilen Europas wurde die Todesstrafe abgeschafft. Sie gilt als menschenunwürdig. Dennoch wird das Urteil in den USA und vielen weiteren Ländern der Welt noch vollstreckt. Ein Überblick.

Iranische Häftlinge kündigen Hungerstreik gegen Hinrichtungen an
Iranische Häftlinge kündigen Hungerstreik gegen Hinrichtungen an

Ewin-GefängnisIranische Häftlinge kündigen Hungerstreik gegen Hinrichtungen an

Iranische inhaftierte Frauen wollen in den Hungerstreik treten. Darunter wird auch Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi sein. Insgesamt 61 Frauen protestieren damit gegen Hinrichtungen.

Lesungen, Musik und Kabarett
Lesungen, Musik und Kabarett

Tragödchen RatingenLesungen, Musik und Kabarett

Mal mit spitzer Zunge, mal mit tiefgründigem Humor, immer mit Musik begleitet das Tragödchen-Ensemble Ratinger Kulturfreunde durchs Jahr.

Die Rede von unschuldigen Opfern sendet falsche Signale
Die Rede von unschuldigen Opfern sendet falsche Signale

KrisenkommunikationDie Rede von unschuldigen Opfern sendet falsche Signale

Meinung · Immer wieder sprechen Politiker von ungerechtem Leid und dem Tod Unschuldiger im Krieg. Doch damit implizieren sie, dass es auch einen gerechten Tod für schuldige Opfer gäbe. Dieses Narrativ passt nicht zum Grundgesetz.

Bürger spenden 22 Bäume fürs Stadtgebiet
Bürger spenden 22 Bäume fürs Stadtgebiet

Wie Kempen grüner wirdBürger spenden 22 Bäume fürs Stadtgebiet

In Kempen können Bürgerinnen und Bürger Bäume fürs Stadtgebiet spenden. Davon machten auch 2023 viele Familien Gebrauch, etwa anlässlich einer Silberhochzeit oder in Erinnerung an einen lieben Verstorbenen.

Benefiz-Konzert für inhaftierten Vietnamesen
Benefiz-Konzert für inhaftierten Vietnamesen

Amnesty International in RommerskirchenBenefiz-Konzert für inhaftierten Vietnamesen

Das Ensemble Tonfolge sorgte mit festlicher Chormusik zugunsten der Menschenrechtsorganisation Amnesty International für Gänsehautmomente. Was dahinter steckt

Amnesty International in Kempen unterwegs
Amnesty International in Kempen unterwegs

Briefmarathon zum Tag der MenschenrechteAmnesty International in Kempen unterwegs

Zum internationalen Tag der Menschenrechte findet in diesen Tagen wieder ein Briefmarathon statt. Darüber informierte Amnesty International schon Schüler am Berufskolleg, am Dienstag ist die Gruppe an der Engerstraße anzutreffen.

Konzert für Amnesty International in der Lambertuskapelle
Konzert für Amnesty International in der Lambertuskapelle

Benefizveranstaltung in RommerskirchenKonzert für Amnesty International in der Lambertuskapelle

Der Chor Tonfolge unter Leitung von Bernd Herholz nimmt keinen Eintritt, bittet aber ausdrücklich um Spenden für die Menschenrechtsorganisation.

Oberstes Gericht verbietet LGBTQ+-Aktivismus
Oberstes Gericht verbietet LGBTQ+-Aktivismus

RusslandOberstes Gericht verbietet LGBTQ+-Aktivismus

Die Richter stufen ein Engagement für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transmenschen und Queeren als extremistisch ein. Es ist der bisher drastischste Schritt gegen sexuelle Minderheiten in Russland.

Schulministerin Feller besucht Ricarda-Huch-Gymnasium
Schulministerin Feller besucht Ricarda-Huch-Gymnasium

Thema Menschenrechte und Amnesty InternationalSchulministerin Feller besucht Ricarda-Huch-Gymnasium

Im Jubiläumsjahr der Menschenrechtserklärung und zum Amnesty-International-Briefmarathon würdigt die Ministerin das Engagement von Jugendlichen in Krefeld.

Notwendige Lieferungen von einem fragwürdigen Partner
Notwendige Lieferungen von einem fragwürdigen Partner

Gaslieferungen aus KatarNotwendige Lieferungen von einem fragwürdigen Partner

Zwei Millionen Tonnen Flüssigerdgas soll Katar ab 2026 jährlich an Deutschland liefern. Ein Jahr nach dem Deal dazu ist die Kritik geblieben – wegen der deutschen Klimaziele und erst recht nach dem Terrorangriff der von Katar gesponserten Hamas auf Israel.

„Ich wollte Frauen mit Inhalt, Frauen mit Mut“
„Ich wollte Frauen mit Inhalt, Frauen mit Mut“

Iranische Regisseurin zu Gast in Kempen„Ich wollte Frauen mit Inhalt, Frauen mit Mut“

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen war in Kempen der Film „16 Frauen“ zu sehen, der das Leben von Frauen verschiedener Generationen in Teheran beleuchtet. Auch Regisseurin Bahar Ebrahim war im Kulturforum zu Gast.

Wie arbeitet Amnesty International?

Amnesty International arbeitet mit verschiedenen Mitteln, um gegen Ungerechtigkeiten und schwereren Menschenrechtsverletzungen ein Zeichen zu setzen.

Dazu gehören "Briefe gegen das Vergessen", bei denen auf das gewaltsame Verschwindenlassen durch den Staat oder durch manch einen Konzern hingewiesen wird. Pro Monat werden drei Fälle aus verschiedenen Teilen der Welt durch die Amnesty International vorgestellt.

Ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit von Amnesty International stellt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit dar. Dadurch soll die Öffentlichkeit über die Menschenrechte aufgeklärt und ihr Bewusstsein für sie gestärkt werden. Wesentlicher Bestandteil sind ebenso Onlinekampagnen und Petitionen.

Blitzschnell können hunderttausende Mitglieder von Amnesty International Regierungen mit Petitionen auffordern, Gerichtsurteile und Vorgehensweisen etwa durch die Polizei zu überdenken. Zum Schluss gibt es noch die sogenannte "Fallarbeit", die seit der Gründung von Amnesty International 1961 betrieben wird. Dabei werden gewaltlose politische Gefangene idealerweise bis zur Freilassung durch die NGO betreut.

 Warum wird Amnesty International kritisiert?

Doch es gibt auch Kritik; Amnesty wurde zunehmend vorgeworfen, ein "Soft-Power"-Werkzeug der entwickelten Länder zu sein. Die westliche Welt würde dadurch ihr Image polieren und dadurch wiederum "Hard Power" generieren. Amnesty International streitet solche Vorwürfe freilich vehement ab. Wohl auch darum, weil westliche Länder ebenso im Fokus stehen.

So verstößt auch das so reiche und freie Deutschland gegen fundamentale Menschenrechte. Gerade was gleiche Bezahlung der Geschlechter, Kinderrechte und Diskriminierung angeht. Hier haben Amnesty International und die UN vermehrt auf Unstimmigkeiten hingewiesen. Da gibt es noch eine ganze Menge zu tun, und NGOs wie Amnesty International helfen dabei, auch diese Ziele zu erreichen.

 Amnesty International zeichnet Colin Kaepernick aus.