Handball : Handball: TV Korschenbroich lässt zu viele Chancen liegen

– der letzte in einem Punktspiel datiert Saisonübergreifend vom 27. Januar. Neu-Trainer Dirk Wolf stellte nach dem 21:24 (Halbzeit 6:12) beim gleichfalls mit einer Niederlage in diese Spielzeit gestarteten TV Jahn Wahn jedenfalls ernüchtert fest: „Bei wenig Licht ist noch viel Schatten dabei.“

Der machte sich vor allem in der ersten Halbzeit bemerkbar, als die Gäste immer wieder an der gut stehenden Wahner Abwehr und Torhüter Oliver Kierdorf scheiterten, dem Wolf „gefühlt eine Quote von über 70 Prozent“ attestierte. Umgekehrt wurde ein Schuh draus, denn „wir haben einfach unfassbar viele Chancen liegen gelassen, das darf uns nicht passieren,“ kritisierte Wolf.

Die vom Ex-Korschenbroicher Olaf Mast trainierten Hausherren hatten so relativ leichtes Spiel, um sich bis zur Halbzeitpause bis auf 12:6 abzusetzen. „Wir haben 40 Minuten lang eine überragende Leistung gezeigt, eine kompakte Abwehr mit einem starken Oliver Kierdorf dahinter gestellt und vorne geduldig gespielt,“ freute sich Mast. Im zweiten Durchgang lief es dann besser für den TVK, der den Rückstand zwischenzeitlich bis auf drei Tore (18:21, 53.) verkürzen konnte. „Ich wünsche mir, dass wir diese kämpferische Einstellung mal über die gesamte Spieldauer sehen,“ sagte Wolf und fand den Auftritt seiner neuen Schützlinge gleich aus mehreren Gründen ärgerlich: „Unsere Fans waren heute wieder sensationell. Dann ist es doppelt schade, dass wir sie nicht mit einem guten Ergebnis belohnen können, doch dafür fehlt es an Konstanz und Bewegung im Spiel.“ Zu den verlorenen Punkten gesellen sich die drohenden Ausfälle von Tim Dicks (Schulter) und Philip Schneider (Knie), die beide die Partie nicht zu Ende spielen konnten.
TVK: Vitz; Wistuba (7/2), Dicks (1), Jennes, Brinkhues (5), Zidorn, Christall, Wolf (2), Förster (2), Biskamp (1), Schneider (3).