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Säbelfechter Benedikt Wagner verletzt sich beim Turnier in Koblenz

Fechten : Podestplätze und eine Kollision mit Folgen

Benedikt Wagner verletzt sich beim Ranglistenturnier in Koblenz.

Das hätte auch ganz böse ins Auge gehen können: Im Halbfinale des „Csaba-Körmöczi-Gedächtnisturniers“ in Koblenz stießen Benedikt Wagner (Dormagen) und der Franzose Charles Colleau gleich zu Beginn des Gefechts übel mit den Füßen zusammen. Die Folge: Wagner zog sich eine Verletzung am Zeh zu.

„Gebrochen ist zwar nichts, aber der Zeh war ausgerenkt, so dass wir aktuell von einem Ausfall von vier bis sechs Wochen ausgehen“, sagte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Damit fehlt der 28-Jährige, der eine ganz wichtige Stütze der deutschen Nationalmannschaft ist, in der Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation. Kawald: „Zur Quali Anfang April wird er hoffentlich wieder fit sein, auch wenn er dann natürlich Trainingsrückstand hat.“ Colleau blieb unverletzt und setzte sich beim nationalen Ranglistenturnier in Koblenz, an dem traditionell auch die Säbelfechter aus Frankreich teilnehmen, schließlich im Finale mit 15:11 gegen Richard Hübers durch. Der Dormagener hatte sich im Halbfinale gegen seinen Vereinskollegen Benno Schneider, der sich mit dem unglücklichen Benedikt Wagner Rang drei teilte, mit 15:12 behauptet.

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Bei den Damen schafften es in Larissa Eifler und Anna Limbach zwei Säbelfechterinnen des TSV Bayer Dormagen ins Halbfinale, mussten dort aber der starken Konkurrenz aus Frankreich den Vortritt lassen: Eifler zog im Duell mit der späteren Siegerin Sara Balzer mit 10:15 den Kürzeren, Limbach unterlag Sarah Noutcha knapp mit 13:15. Das Kraftpaket aus Straßburg hatte sich Mitte Dezember beim Junioren-Weltcupturnier um den Preis der Chemiestadt in Dormagen mit einem 15:8-Erfolg im Finale über die Russin Alina Mikhailova den Sieg geholt. Hinter ihren Teamkameradinnen auf Rang drei belegte Lea Krüger den fünften Platz. Eine Ausbeute, mit der Kawald ganz zufrieden war. Sein Fazit: „Mit fünf Podestplatzierungen ein solider Start ins neue Jahr. Auch bei den anstehenden Weltcups wollen wir wieder vorne mitfechten.“