Fußball: TuS Grevenbroich strebt mit Peter Vogel den Neustart an.

Fußball : Neustart beim TuS mit Peter Vogel

Fußball-Bezirksliga: Aufsteiger FC Delhoven könnte sich mit einem Sieg über den SV Uedesheim in der oberen Tabellenhälfte der Gruppe eins festsetzen.

Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde müssen die Vereine aus dem Rhein-Kreis eine überwiegend ernüchternde Bilanz zur Saisonhalbzeit ziehen.

TSV Eller (3.) – TuS Grevenbroich (16.) Beim ehemaligen Verbandsligisten TuS Grevenbroich herrschte in den bisher absolvierten 14 Begegnungen mehr als einmal Ratlosigkeit. Mit nur sieben Punkten auf dem Konto und ebenso vielen Zählern Rückstand auf den ersten sicheren Tabellenplatz stehen die Schlossstädter verlassen am Ende der Liga. Als neuer Mann steht zukünftig Peter Vogel beim TuS an der Seitenlinie, der sich die Aufgabe, das Ruder beim Traditionsverein herumzureißen, ohne weiteres zutraut. „Ich könnte hier jetzt alles schlecht reden, vom körperlichen Zustand bis zur Qualität der Spieler. Aber das trifft nicht zu. Mein Eindruck von der Mannschaft ist absolut positiv“, lautet Vogels Resümee der ersten Trainingseinheiten. Weitreichende Veränderungen werden dennoch erst nach der Pause zu erwarten sein. „Wir müssen die drei Spiele bis zum Winter so gut es geht bestreiten. Dann wollen wir uns im neuen Jahr stabilisieren, und ich habe gute Hoffnung, denn das Potential ist da“, so Vogel.

FC Delhoven (9.) – SV Uedesheim (13.) Zu den aktuell zufriedenen Vertretern auf der Trainerbank zählt Delhovens Dennis Kessel, dessen Team gegen Uedesheim einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen will, um den FC den Ruf des Fahrstuhlvereins ablegen zu lassen. Auf der Gegenseite hatte SV-Trainer Ingmar Putz zu häufig mit der mangelnden Konstanz seiner Mannschaft und der Verletzungsanfälligkeit seiner Leistungsträger zu kämpfen. Von den vor der Saison geäußerten Erwartungen nach einem Platz unter den ersten Sechs der Tabelle dürfte beim SV bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang mittlerweile auch der Letzte abgerückt sein.

DJK Gnadental (14.) – VfL Benrath (8.) Auch bei der DJK lief nach dem Abgang des langjährigen Verantwortlichen Jörg Ferber vieles nicht wie gewünscht. Unter Carlos Perez fand die Mannschaft zu keiner Zeit in die Spur, so dass letztlich Co-Trainer Mehmet Yilmaz übernehmen musste. Seither sammelt Gnadental zwar formverbessert, aber in mühseliger Kleinarbeit die nötigen Punkte im Tabellenkeller. Zum Ende der Hinrunde droht bei einer Niederlage im Heimspiel gegen Benrath dennoch der erneute Sturz auf den Relegationsplatz.

TV Kalkum-Wittlaer (7.) – TSV Bayer Dormagen (6.) Selbst beim bestplatzierten Verein aus dem Fußballkreis 5 hadert Coach Frank Lambertz mit der Punktausbeute. „Gegen Ratingen und Gnadental müssen wir eigentlich gewinnen. Mit den sechs Punkten wären wir Tabellenführer“, sagt Lambertz mit dem Blick auf die Hinrundentabelle. Vor der Partie in Kalkum, die Lambertz für „die unterschätzteste Mannschaft der Liga“ hält, schärft er seinen Spielern nochmal die Sinne: „Wir müssen zu jeder Zeit hellwach sein, sonst rutschen wir ins graue Mittelfeld ab.“

SV Mönchengladbach 1910 (6.) – SC Teutonia Kleinenbroich (11.) Als Aufsteiger und mit zunächst mäßigem Erfolg in die Saison gestartet, wusste die Teutonia sich vor allem über die eigene Heimstärke aus der größten Abstiegsnot herauszukämpfen. Aber die ausgeglichene Gruppe drei, in der Aufstiegsanwärter und Abstiegskandidaten nur zehn Punkte trennen, bestrafte die letzten zwei Niederlagen des SC umgehend, so dass das Team von Norbert Müller nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz trennen. Der Coach freut sich dennoch auf die Begegnung beim SV Lürrip. „Ein offensiver Gegner, bei dem Tobias Busch immer für ein Tor gut ist“, so Müller.

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