Niederrheinliga: Fußballerinnen des SV Hemmerden reisen zum Titelfavoriten

Frauenfußball : Schwere Aufgabe für SV Hemmerden

Die Fußballerinnen um Trainer Manuel Donner dürfen in Steele nicht verlieren.

Nach den Erfolgen im Niederrheinpokal kehren Hemmerden und Rosellen in den Alltag der Liga zurück.

SpVgg Steele (2.) – SV Hemmerden (5.). Nur ein Sieg hilft dem SV im Rennen um die Spitzenplätze in der Niederrheinliga. In Steele trifft die Mannschaft von Coach Manuel Donner auf das Team der letzten Wochen: Die SpVgg ist wettberwerbsübergreifend seit Ende September ungeschlagen und ist zum engsten Verfolger von Aufstiegsfavorit 1. FC Mönchengladbach geworden. „Ein richtungweisendes Spiel“, sagt Donner dann auch zur Partie, in der es besonders auf seine durch Verletzungen ausgedünnte Offensivabteilung ankommen wird. Mit nur elf Gegentreffern stellt Steele die mit Abstand beste Defensive der Liga. Dennoch will der SV nach vorne agieren und auf Sieg spielen. „Bei einer Niederlage wird der Abstand groß und wir wollen nicht den Rest der Saison im Mittelfeld hängen“, hebt Donner die durchaus ehrgeizigen Ambitionen nochmal deutlich hervor.

SV Rosellen (3.) – Spvg Schonnebeck (12.). Zum Ende der Hinrunde ist die Spvg Schonnebeck zu Gast an den Rosellener Mühlenbusch. Eigentlich eine Pflichtaufgabe im Verfolgerrennen hinter Spitzenreiter Velbert, doch SV-Trainer Richard Dolan sieht im Gegner mehr als einen Abstiegskandidaten. „Sie sind nicht so schlecht, wie es ihr aktueller Tabellenplatz ausdrückt. Natürlich haben wir den Anspruch, das Heimspiel zu gewinnen, aber Schonnebeck wird sicher versuchen, uns zu ärgern. Da gilt es für uns, von Anfang an hellwach zu sein“, so Dolan. Im Kampf um die vorderen Tabellenplätze muss Rosellen die erfolgreiche Elf aus dem Pokalspiel gegen CfR Links notgedrungen leicht umbauen: Isabelle Zöllkau wird für die Begegnung nicht zur Verfügung stehen und Julia Merzenich weilt noch in Urlaub. Ansonsten steht Dolan aber der volle Kader zur Verfügung.

SVG Weißenberg (10.) – DJK TuSA Düsseldorf (4.). Nach der empfindlichen 0:7-Niederlage in Niederbonsfeld steht die SVG Weißenberg im Heimspiel gegen TuSA Düsseldorf vor einer nicht minder schweren Aufgabe. Vier Spiele in Folge konnten die Düsseldorferinnen zuletzt gewinnen. Eine Serie, wie sie auch dem Team von Guido Brenner gut zu Gesicht stehen würde. Doch auch ein Punkt würde den Neusserinnen schon die Ausgangslage vor dem letzten Spiel des Kalenderjahres erleichtern, wenn Fuhlenbrock nächstes Wochenende zum wegweisenden Kellerduell anreist.

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