Auch in Zukunft ein Sorgenkind: Eine neue Asphaltdecke für den Schulhof

Auch in Zukunft ein Sorgenkind : Eine neue Asphaltdecke für den Schulhof

Die Begegnungsstätte "Alte Schule" Steinforth war für den CDU-Ortsverband Liedberg ein Sorgenkind - und wird es wohl auch in Zukunft bleiben. "Das eine Problem konnten wir gerade abschalten, schon tut sich ein Neues auf."

Damit spricht Ortsverbandschef Harry Pfeifer den maroden Zustand der Fenster der Begegnungsstätte an. "Ein Fenster ist bereits so morsch, dass man schon fast mit der Hand dazwischen greifen kann", beklagt er die untragbare Situation. Eine provisorisch davor geheftete Folie soll verhindern, dass Feuchtigkeit ins Gebäudeinnere dringt.

Der Zustand der anderen Fenster ist - laut Pfeifer - auch nicht wesentlich besser. Dass da zeitnah etwas passieren muss, darüber ist man sich im Ortsverband Liedberg, der auch für Steinhausen, Drölsholz und Steinforth-Rubbelrath zuständig ist, einig. "Ich werde das Thema ,Fenster' in der Klausurtagung der CDU-Ratsfraktion ansprechen", erklärte Pfeifer am Dienstag gegenüber der NGZ.

Ob trotz der defizitären Haushaltssituation der Stadt Korschenbroich eine Möglichkeit besteht, die Fenster schrittweise auszuwechseln, konnte er nicht abschätzen. "Ich weiß zur Stunde auch noch nicht, über welche Summe wir da sprechen." Die jetzt abgeschlossene Schulhof-Sanierung stimmte Pfeifer hingegen zufrieden. "Endlich sind die Stolperfallen kein Thema mehr", war er erleichtert.

Die Schulhofsanierung wurde bereits 2002 in den städtischen Haushalt eingestellt, dann aber auf 2003 verschoben und nun in diesem Herbst realisiert. Zwischenzeitlich waren die Löcher in der hubbeligen Teerdecke so groß, dass schon lose Asphalt-Brocken auf dem Schulhof lagen. Die Gefahr für die Sportler, die abends regelmäßig den unbeleuchteten Platz überqueren mussten, war - laut Pfeifer - nicht zu unterschätzen.

Zunächst sollte der Arbeitseinsatz von der Dorfgemeinschaft bestritten werden, das war aber nicht möglich, weil zwischenzeitlich die gesamte Fläche geteert werden musste. Für die Asphaltierung wurden 27 000 Euro fällig. Da die Stadt diese Summe übernahm, hat sich die Dorfgemeinschaft verpflichtet, in 2005 den Hof mit Blumenkübeln so abzutrennen, damit für Jugendliche ein eigener Skaterbereich entsteht. (-wi)

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE