Wegenetz : Bürger Union: Stadt soll Radwege entsanden

„Als fahrradfreundliche Stadt muss es das Ziel sein, dass das Radwegenetz auch im Umland des Stadtgebietes für Ratinger Bürger und Besucher sicher und nutzbar bleibt“, heißt es in einem Schreiben, das die Fraktionsspitzen Rainer Vogt und Robert Ellenbeck unterschrieben haben.

In Corona-Zeiten nutzen mehr Bürger das Rad, um zum Beispiel Menschenmassen in öffentlichen Verkehrsmitteln zu entgehen. Insgesamt bekommt der Radverkehr eine größere Bedeutung – so lautet die Einschätzung der Fraktion der Bürger Union (BU). Nun gibt es einen neuen Antrag. „Als fahrradfreundliche Stadt muss es das Ziel sein, dass das Radwegenetz auch im Umland des Stadtgebietes für Ratinger Bürger und Besucher sicher und nutzbar bleibt“, heißt es in einem Schreiben, das die Fraktionsspitzen Rainer Vogt und Robert Ellenbeck unterschrieben haben.

Die BU hat Fotos und eine Gebietskarte dazu gestellt. Daraus wird ersichtlich, dass die befestigten Radwege im Bereich Stinkesberg mit direktem Anschluss an die Stadt zwischen Schwimmbad und Blauem See zum Teil durch die parallel verlaufenden Reitwege stark versandet. Hierdurch werde die Sicherheit der Radfahrer stark gefährdet, dies gerade auch mit Blick auf Familien mit Kindern.

Nun beantragt man, dass die Verwaltung die Zuständigkeiten klärt und mit der Spee‘schen Forstverwaltung Kontakt aufnimmt mit dem Ziel, die Wege zu entsanden.

Auch der Jugendrat setzt sich dafür ein, den Radverkehr stärker zu fördern. Neben dem Ausbau des Wegenetzes geht es vor allem um sichere Abstellplätze.