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Radevormwald - Wolf: Impfzentrum kann nicht einzige Lösung sein

Impfen in Radevormwald : Wolf: Impfzentrum kann nicht einzige Lösung sein

Landrat Jochen Hagt (CDU) hat dem Vorschlag, den Einwohnern von Radevormwald eine Impf-Alternative in benachbarten Städten zu bieten, eine klare Absage erteilt. Das bedauert Sven Wolf (SPD).

Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf begrüßt, dass unter den politischen Fraktionen in Radevormwald seine Forderung nach flexiblen Impflösungen für die Einwohner von Radevormwald Unterstützung findet. Bereits Anfang Dezember hatte Wolf dies in einem Brief an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angemahnt. „Dass die CDU in Radevormwald gut einen Monat nach meinem Schreiben an Minister Laumann, in dem ich erstmals angeregt habe, flexible Impflösungen für die Radevormwalderinnen und Radevormwalder – etwa die Möglichkeit, in Remscheid geimpft zu werden – gefordert habe, auch erkannt hat, dass die lange Anfahrt nach Gummersbach für viele Bürger aus Radevormwald eine große Hürde darstellt, freut mich sehr“, erklärt der Abgeordnete. Landrat Jochen Hagt (CDU) habe leider dem Vorschlag, den Einwohnern von Radevormwald eine Alternative in benachbarten Städten zu bieten, eine klare Absage erteilt, bedauert Sven Wolf. Dass nun auch die eigene Partei des Landrates die Wahl des Impfzentrums in Gummersbach als einzige Lösung kritisiere, sei ein weiteres Zeichen, dass dringend eine flexiblere Impflösung gefunden werden müsse. „Am wichtigsten ist jetzt, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen“, erklärt Sven Wolf.

„Hierzu ist es dringend erforderlich, die Impfung – gerade für unsere älteren Mitmenschen – so einfach wie möglich zu gestalten. Auch wenn die Kreisverwaltung das anders sieht, stellt die derzeitige Regelung für den Oberbergischen Kreis eine große, aber vermeidbare Hürde dar.“

(s-g)