Wie die Pfadfinder das Friedenslicht nach Neuss brachten

Pfadfinder aus Neuss als offizielle Delegation: Wie das Friedenslicht nach Neuss kam

Die Pfadfinder vom Stamm Alfred Delp brachten das ewige Licht von Linz über Köln in die Quirinus-Stadt.

Sie haben eine lange Reise hinter sich, nun ist ihre wichtige Mission erfüllt: Die Pfadfinder vom Stamm Alfred Delp der Deutschen Pfadfindergesellschaft St. Georg haben das ewige Licht heim gebracht. Dieses Jahr wurde dem Stamm eine besondere Ehre zuteil – zum ersten Mal wurden die Neusser als offizielle Delegation des Erzbistums Köln nach Linz entsandt, in den Jahren davor hatten sie das auf eigene Faust gemacht.

Mit Zwei Kleinbussen, 16 Pfadfindern, vier Kerzenlaternen und Maskottchen „Wölfi“ ist die Neusser Truppe am Freitag, 14. Dezember, nach Linz aufgebrochen. „Wir hatten einen straffen Zeitplan vor uns“, sagt Stephan Kiener, der Vorstand vom Stamm Alfred Delp. Für Schlaf blieb auf der Reise wenig Zeit.

Rund 2000 Pfadfinder warteten im Kölner Dom auf das das Mitbringsel aus Bethlehem. Foto: Pfadfinder Neuss
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Zu dem Plan gehörten ein Rundgang im österreichischen Linz und ein Besuch des örtlichen Doms. Auf den Weg nach Deutschland fuhren die Busse schon morgens um 5 Uhr los, nach acht Stunden erreichte die Neusser Delegation den Kölner Dom, wo 2000 Pfadfinder auf das mitgebrachte Licht warteten. Eine Flamme aus Bethlehem hinterließen sie dabei auch im NRW-Finanzministerium.

Pfadfindergruß mit NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper. Foto: Pfadfinder Neuss

Das Friedenslicht brachten die Pfadfinder auch ins Neusser Lukaskrankenhaus, in das Malteserstift in Meerbusch, ins Theresienheim, ins Heinrich-Grüber-Haus, in die Sankt-Paulus-Kirche in Weckhoven und am Donnerstagabend auch in die Christuskirche in Neuss. „Wir möchten allen das Friedenslicht, gerade in diesen dunklen Zeiten, als Zeichen der Hoffnung weitergeben“, sagte Stephan Kiener im Namen der Delegation.

Mimi Gondorf (r.) verteilt das Licht im Kölner Dom. Foto: Pfadfinder Neuss
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