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Nettetal: FDP spürt bereits deutlich Rückenwind

Nettetal : FDP spürt bereits deutlich Rückenwind

Johannes Peters tritt für die Nettetaler Liberalen zur Kommunalwahl im Mai erneut als Bürgermeister-Kandidat an. Die Reserveliste führt wieder der langjährige Fraktionsvorsitzende Hans-Willy Troost an.

Zum zweiten Mal wird Johannes Peters für die FDP als Bürgermeister-Kandidat in den Kommunalwahlkampf ziehen. Über seine Chancen diskutiert Peters nicht, vielmehr sei es die FDP den Bürgern schuldig, einen Kandidaten mit klaren Vorstellungen aufzubieten. "Wählen müssen die Bürger dieser Stadt, aber dann sollten sie auch ein Angebot zur Auswahl haben", sagt der Polizeibeamte.

Zuversicht ist groß

Die Liberalen ziehen ihre Zuversicht, am 25. Mai ein gutes Ergebnis erzielen zu können, auch aus aktuellen politischen Entwicklungen. Der Niederrhein-Vorsitzende Dietmar Brockes wies vor den Mitgliedern im Kaldenkirchener Lokal "Noa" süffisant auf handwerkliche Fehler der Großen Koalition hin. Viele Bürger des Landes vermissten die FDP heute bereits schmerzlich im Parlament, sagte er. Kreisvorsitzender Wolfgang Lochner warf den Koalitionären vor, bereits jetzt reihenweise Wahlversprechen gebrochen zu haben und für teure Geschenke Sozialkassen zu plündern.

In seiner Bewerbungsrede wies Johannes Peters darauf hin, dass wesentliche Entscheidungen in Nettetal von der FDP angetrieben oder nachhaltig beeinflusst wurden. Die Bildung des Jugendamtes und der Erhalt der schulischen Vielfalt in der Stadt gingen auf liberale Zielsetzungen zurück. Solide Finanzpolitik der FDP habe maßgebend dazu beigetragen, dass der Haushaltsausgleich geschafft sei.

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Peters warnt vor Verharmlosung von Schulden

Peters warnte davor, den extrem hohen Schuldenstand zu verharmlosen. Zu Gestaltung demografischer Kommunalpolitik gehöre eine solide finanzielle Grundlage. Davon werde er sich mit der FDP auch weiterhin leiten lassen. Zu konsequenter Steuer- und Abgabenpolitik gehöre auch, dass die Bürger und die Wirtschaft nicht zusätzlich belastet werden dürften.

"Ich habe großes Vertrauen darin, dass der Gewerbepark Venete mit Leben erfüllt und die örtliche Wirtschaft unterstützt von der Stadt wachsen wird", erklärte Peters. Eine von Skepsis, Angst und Unsicherheit geleitete Politik helfe der Stadt und ihren Bürgern jedenfalls nicht weiter. "Wir sind dazu da, uns den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Veränderungen in der Schullandschaft, der Inklusion, den Bedürfnissen der Wirtschaft und sparsamen Haushaltsführung zu stellen", sagte er.

Troost für die Reserveliste an

Absolute Mehrheiten seien im Stadtrat angesichts der Aufsplitterung der Parteienlandschaft wohl kaum mehr zu erzielen. "Hier braucht es eine starke FDP", verkündete Peters. Seiner Partei sei es stets gelungen, Mehrheiten für gute Ideen zu finden. "Dies erfordert Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, auf den politischen Mitbewerber einzugehen und konstruktive Diskussionen zu führen, ohne die Eigenständigkeit aufzugeben. Gute Politik für die Menschen Nettetal ist mein, das ist unser Ziel", sagte er.

Die Reserveliste der Partei führt wieder der Fraktionsvorsitzende Hans-Willy Troost an. Ihm folgen Johannes Peters, Parteivorsitzender Dieter Lehmann, Sabine Lunau, Osman Bekar und Dietmar Horn. Für die Kreistagsbezirke schlägt Nettetals FDP Hans-Willy Troost, Sabine Lunau, Dieter Lehmann und Johannes Peters vor. Der FDP-Kreisparteitag entscheidet darüber am heutigen Mittwoch in der Albert-Mooren-Halle in Oedt.

(RP)