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Kreis Mettmann beschließt Betrieb einer Feuerwehrschule

Am Adalbert-Bach-Platz in Mettmann : Kreis beschließt Betrieb einer Feuerwehrschule

Die neue Einrichtung soll in der neuen Leitstelle für Feuerwehr und Polizei am Adalbert-Bach-Platz (gleich neben der Polizeiwache) untergebracht werden.

(tws) Der Kreistag hat sich in seiner letzten Sitzung der Wahlperiode für die Gründung und den Betrieb einer Schule für die hauptamtliche Feuerwehrausbildung ausgesprochen. Sie soll in der neuen Leitstelle für Feuerwehr und Polizei am Adalbert-Bach-Platz in Mettmann untergebracht werden.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Ausschreibung der zurzeit vakanten Stelle eines technischen Dezernenten, die Einrichtung eines neuen Bildungsgangs „Allgemeine Hochschulreife mit dem Schwerpunkt Pädagogik“ am Berufskolleg in Ratingen und der Beitritt des Kreises zur Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie die Teilnahme an dem geförderten Projekt „Kommunales Integrationsmanagement“.

Darüber hinaus beschloss der Kreistag, bei Bedarf städtische oder privat betriebene Kultur- oder Tourismus-Einrichtungen mit Relevanz für das Neanderland bei zeitlich befristeten Maßnahmen oder Projekten finanziell zu unterstützen – zum Beispiel durch den Beitritt zur Genossenschaft „Zeittunnel Wülfrath“.

Zudem sprach sich der Kreistag geschlossen für eine Resolution aus, mit der vor dem Hintergrund des kürzlichen OVG-Urteils die Landesregierung aufgefordert wird, das Rohrleitungsgesetz zur Inbetriebnahme der CO-Pipeline aufzuheben.

Um die coronabedingten Abstandsregeln einhalten zu können, fand die letzte Kreistagssitzung der Wahlperiode nicht wie gewohnt im großen Sitzungssaal des Kreishauses in Mettmann, sondern in der Hildener Stadthalle statt.

Zu Beginn ließ Landrat Thomas Hendele wesentliche Ereignisse und Beschlüsse der ablaufenden Wahlperiode (seit 2014) noch einmal Revue passieren, darunter die Neuausrichtung der Förderschulstruktur, die Flüchtlingskrise, den Neubau des Verwaltungsgebäudes 2, das Kreisjubiläum (200 Jahre), das Klimaschutzkonzept, die Bildung eines Kreisjugendrates, der Bau der Kreisleitstelle und die Umsetzung der Projekte des Masterplans Neandertal. „Wir haben eine Menge bewegt – zum Wohle der Bürger des Kreises“, resümierte Hendele.