TuS 82 Opladen überzeugt gegen LTV Wuppertal mit Tempo und Spielwitz

Gelungene Saisoneröffnung : TuS 82 Opladen überzeugt mit Tempo und Spielwitz

Der Handball-Nordrheinligist bezwingt den klassentieferen LTV Wuppertal wenige Tage vor dem Saisonstart klar mit 33:25.

Am kommenden Samstag ist es soweit: Die Handballer des TuS 82 Opladen starten bei der HSG Siebengebirge in die Saison. Gerüstet ist der Nordrheinligist. Beim 33:25 im letzten Testspiel gegen den Oberligisten LTV Wuppertal lässt die Mannschaft von Trainer Fabrice Voigt nichts anbrennen und besticht vor allem durch ein effizientes Tempospiel.

Hatte der TuS die Partie in Wuppertal noch aus personellen Gründen absagen müssen, war die Mannschaft bei ihrer eigenen Saisoneröffnung in der Bielerthalle wieder beinahe komplett. Birger Dittmer fehlte zwar noch angeschlagen, doch der Rest des Teams stellte früh unter Beweis, dass es eine Klasse höher angesiedelt ist. Der LTV startet mit Spielertrainer David Kreckler, dem Torschützenkönig der Dritten Liga West in der vorigen Saison, ambitioniert in die Spielzeit. Doch mit einer kompakten Abwehr zogen die Gastgeber den Wuppertalern schnell den Zahn und sorgten für klare Verhältnisse.

Hendrik Rachow und Aaron Ellmann agierten im Deckungszentrum und hatten damit oft Anteil an Ballgewinnen, die das Tempospiel der Hausherren ins Rollen brachte. „Das war schon ganz gut“, sagte TuS-Coach Fabrice Voigt. „Aber noch nicht alle Entscheidungen waren richtig, so dass wir Luft nach oben haben.“ Nicht nur im Umschaltspiel stark, sondern auch im gebundenen Angriff, präsentierte sich Johannes Sonnenberg. Der Kapitän strahlte Torgefahr aus und hatte stets ein gutes Auge für seine Mitspieler. Joscha Rinke und Felix Barwitzki gehörten ebenfalls zu den Handballern, die Akzente setzten.

300 Zuschauer in der Bielerthalle sorgten bereits vor dem ersten Punktspiel für eine gute Atmosphäre. „Die Halle gehört zu unseren Trümpfen“, erläutert Voigt. „In der vorigen Saison haben wir nur einen Zähler zu Hause abgegeben.“ Wenn es wieder so läuft, dürften die Opladener auch in der am Samstag beginnenden Spielzeit zum Favoritenkreis gehören.

Zunächst jedoch wird es für die Mannschaft darum gehen, die Euphorie aus der Halle herauszubekommen. Die HSG Siebengebirge tritt stets vor 400 bis 600 Zuschauern an. „Das Team kommt sehr über die Emotionen“, weiß Voigt um die Stärken des Auftaktgegners am Samstag (18.30 Uhr). Gewarnt ist der Trainer vor Spielmacher Edgar Schulz und einer klaren taktischen Marschroute. „Siebengebirge geht voll aufs Tempo.“

Der TuS will jedes Spiel gewinnen, also auch das Auftaktduell. Den Aufstieg hat der Klub aber nicht als Ziel ausgegeben. „Wenn es soweit ist, bin ich sicher, dass wir versuchen, alles möglich zu machen“, sagt Voigt. „Erstmal müssen wir aber zusehen, dass wir gut starten.“ So hofft der Coach auch, dass Birger Dittmer unter der Woche wieder ins Training einsteigen kann.

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