Dritte Niederlage in Folge : TuS 82 Opladen geht auf der Zielgeraden die Luft aus

Der Handball-Nordrheinligist aus Opladen verliert auch beim Tabellenneunten TV Jahn Köln-Wahn. Am Ende muss sich das Team von Trainer Fabrice Voigt mit 24:25 geschlagen geben.

Der Zug zu den Spitzenrängen ist für die Handballer des TuS 82 Opladen endgültig abgefahren. Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken und die SG Ratingen 2011 werden die Meisterschaft in der Nordrheinliga unter sich ausmachen. Die von Fabrice Voigt trainierte Mannschaft kassierte beim Tabellenneunten TV Jahn Köln-Wahn mit dem 24:25 (10:13) die dritte Niederlage in Folge und muss nun im Endspurt der Saison gar um Rang drei bangen.

 „Der Gegner wollte den Sieg einfach mehr als wir und man hat in gewissen Phasen gemerkt, dass bei uns ein Lerneffekt ausgebliegen ist“, sagte Voigt. Ihn ärgerte auch die schwache Chancenverwertung, denn insgesamt ließen seine Spieler über 20 Möglichkeiten liegen. Die ersten zehn Minuten verliefen bis zum 4:4 ausgeglichen. Danach zogen die Hausherren das Tempo an – und bis zum Seitenwechsel hatten sich die Kölner einen Vorsprung herausgeworfen. Vor allem der zukünftige Leichlinger Rückraumspieler Alexander Senden wusste in dieser Phase mit vier Treffern zu überzeugen.

Doch der TuS 82 bewies Moral und kämpfte sich zurück. Beim 17:17 (41.) bewegten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Knackpunkt war aber die Phase, in der die Gäste in Überzahl 21:19 führten, sich aber nicht weiter absetzen konnten. „Da gab es die Chancen, doch leider haben wir sie nicht nutzen können und den Gegner wieder eingeladen“, sagte Voigt. In der Schlussphase blieb es knapp, doch die Wahner hatten in Davidson Idahosa den Matchwinner auf ihrer Seite. Der frühere Drittliga-Spieler aus Gummersbach übernahm Verantwortung und brachte sein Team kurz vor dem Ende mit zwei Punkten in Front. Linkshänder Markus Sonnenberg gelang nur noch der 24:25-Anschluss – „Die Niederlage geht in Ordnung. Sie haben sich diesen Erfolg verdient“, betonte Voigt.

TuS 82 Fuchs, Strock – Pötzsch (1), J. Sonnenberg (6/3), Ellmann, Anger (3), Dittmer (4/2), Göddertz (1), Jagieniak (4), Jäckel, Kötzle, M. Sonnenberg (2), Rinke (1), Gremmelspacher (2). 

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