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Bayer Leverkusen: Bayers Hochgelobte wollen keinen Druck entstehen lassen

Bayer Leverkusen : Bayers Hochgelobte wollen keinen Druck entstehen lassen

Die Frage, ob mit dem kommenden Spiel eine ganz entscheidende Phase in der Saison beginne, gehört für Bundesligatrainer nicht gerade zu den großen Unbekannten in der Medienarbeit. Womöglich muss Sami Hyypiä sie auch dieser Tage mal wieder beantworten, und Bayers Teamchef könnte mit der unwiderlegbaren Wahrheit kontern, dass jeder Spieltag ein wichtiger sei. Doch unbestritten tritt die Werkself mit der Partie am Samstag in Mönchengladbach wieder in die in der Hinrunde so ausgiebig kennengelernten Englischen Wochen ein. Fünf Spiele stehen in den kommenden 16 Tagen an, für die Nationalspieler sind es seit dem Dortmund-Spiel sogar sieben in 22 Tagen. Und da werden halt Weichen gestellt – Plattitüde hin oder her.

Die Frage, ob mit dem kommenden Spiel eine ganz entscheidende Phase in der Saison beginne, gehört für Bundesligatrainer nicht gerade zu den großen Unbekannten in der Medienarbeit. Womöglich muss Sami Hyypiä sie auch dieser Tage mal wieder beantworten, und Bayers Teamchef könnte mit der unwiderlegbaren Wahrheit kontern, dass jeder Spieltag ein wichtiger sei. Doch unbestritten tritt die Werkself mit der Partie am Samstag in Mönchengladbach wieder in die in der Hinrunde so ausgiebig kennengelernten Englischen Wochen ein. Fünf Spiele stehen in den kommenden 16 Tagen an, für die Nationalspieler sind es seit dem Dortmund-Spiel sogar sieben in 22 Tagen. Und da werden halt Weichen gestellt — Plattitüde hin oder her.

Zumal es für die Leverkusener darum geht, dass in Kübeln erhaltene Lob ob der Leistung beim in 201 Länder live übertragenen Vergleich mit dem BVB damit in Einklang zu bringen, dass eben doch nur ein Punkt aus den vergangenen beiden Spielen zu Buche steht und bei einer Niederlage im Borussia-Park die ersten zu unken beginnen werden, ob Bayer 04 etwa eine Durststrecke eingeläutet habe. "Ich hoffe natürlich nicht, und ich glaube es auch nicht. Wir waren in allen drei Spielen jetzt eigentlich auf der Höhe, was in der Hinrunde überhaupt nicht so war. Es sind Details, an denen wir arbeiten müssen. Gegen Freiburg hätten wir vielleicht ein bisschen ruhiger spielen müssen. Das war gegen Dortmund besser. Gegen den BVB haben wir dafür den ein oder anderen Zweikampf verloren. Das ist wieder etwas anderes. Trotzdem ist das alles nichts, weswegen wir jetzt die Köpfe in den Sand stecken", sagte Stefan Reinartz, gegen Dortmund noch zweifacher Torschütze, unter der Woche aber wie Simon Rolfes und Sidney Sam von einer Grippe geplagt.

Ganz nebenbei könnte die Werkself ihre Karnevalsbilanz in diesem Jahrtausend ausbauen: Sieben Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber.

(RP/ac)