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Fußball in Leverkusen: Vereinsheim und Tribüne für den SC Hitdorf

Sportverein in Leverkusen : Vereinsheim und Tribüne für den SC Hitdorf

Es tut sich was am Sportplatz an der Kieselstraße. Getreu dem Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ können die Verantwortlichen des SC Hitdorf nun auf der städtischen Sportanlage mit dem Bau eines Vereinsheims beginnen.

Die Idee trug der Verein schon lange in sich, denn die aktuelle Situation ist wenig zufriedenstellend. Es gibt eine kleine Küche, aus der heraus bei Spielen unter anderem Bratwurst, Pommes und Getränke verkauft werden. Doch einen Raum, wo die Zuschauer sich mal hinsetzen können oder bei schlechtem Wetter Schutz vor dem Regen finden, den gibt es nicht. Daher hat der Klub bereits 2018 einen Bauantrag gestellt. Bis dieser endgültig bewilligt wurde, hat es eine Zeit gedauert. Jetzt nimmt das Projekt Vereinsheim aber Fahrt auf.

Die Grundmauern stehen bereits, in den kommenden Wochen wird das einstöckige Gebäude dann nach und nach vollendet. „Das Vereinsheim wird 96 Quadratmeter groß sein und mit der bereits vorhandenen Küche verbunden“, sagt der zweite Vorsitzende des Vereins, Frank Richrath. Eine Glasfront in Richtung Spielfeld soll dafür sorgen, dass auch vom warmen Aufenthaltsraum das Geschehen auf dem Platz verfolgt werden kann.

Etwa 100.000 Euro soll das Projekt kosten. „Wir hoffen natürlich, dass wir darunter bleiben“, sagt Geschäftsführer Michael Wittrock. Bauunternehmer Gernot Paeschke unterstützt den Klub mit 5000 Euro, ein Kreditantrag bei einer Bank läuft. Zudem setzt der Verein auf die Unterstützung der Mitglieder und Freunde. Zum Preis von 8,23 Euro können symbolische Steine erworben werden. Wer gleich drei Steine sponsert, erhält dafür ein T-Shirt des SC Hitdorf. „Wenn alles fertig ist, werden wir alle Spender zur Einweihungsparty einladen“, kündigt Richrath an.

Neben dem neuen Gebäude wird auf der Anlage noch etwas gebaut, was das Vereinsleben zukünftig aufwerten soll. Auf der einen Längsseite steht künftig eine kleine Tribüne, die Fußballkennern aus der Region bekannt vorkommen könnte. Beim 1. FC Monheim ausrangiert sollte die Tribüne eigentlich entsorgt werden. Gegen eine kleine Spende hat der SC Hitdorf die Tribünenteile erhalten. Ende Oktober soll das Fundament gegossen werden, im Frühjahr soll die Tribüne, die 48 Sitzplätze und eine Stehplatzreihe bietet, dann eingeweiht werden. „Die bauen wir größtenteils in Eigenregie auf“, sagt Michael Jakobs, der erste Vorsitzende. Mit einigen Handwerkern im Verein sei man da gut aufgestellt. „Momentan bin ich fast jeden Tag am Platz, der SC Hitdorf hält mich auf Trab“, sagt Jakobs und lacht.