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Wahl in Leverkusen: Busch reicht Widerspruch ein

FDP-Politiker aus Leverkusen : Kommunalwahl: Busch reicht Widerspruch ein

Dass er nach der Kommunalwahl erst in der Bezirksvertretung II dabei sein sollte und nach einer Korrektur der Ergebnisse durch die Stadt nicht mehr, stößt FDP-Ratsherrn Friedrich Busch sauer auf. Seinen Widerspruch hat der Opladener Politiker nun bei der Stadt eingereicht. Busch schließt auch eine Klage bei Verwaltungsgericht nicht aus.

Jeder Politiker müsse mit Wahlniederlagen rechnen und sie akzeptieren, sagt Busch. Die Geschehnisse bei der Wahl zur Bezirksvertretung seien aber nur schwer einzuordnen. Es gebe zu viele Ungereimtheiten. Zehn Tage habe er amtlich einen Sitz im Bezirk II gehabt, dann habe er aus einer Mail an den Stadtrat erfahren, „dass ich plötzlich den Sitz wegen Korrekturen verloren habe“. Persönlich habe niemand mit ihm gesprochen. „Ich hätte zumindest erwartet, dass sich der Wahlleiter, Herr Adomat, bei mir für die vielen Fehler bei der Auszählung entschuldigt hätte.“ Zu den Fehlern, die der Stadt unterlaufen sein sollen, zählt er, dass Briefwahlunterlagen nicht beim Wähler eingetroffen seien, dass im Wahlbezirk 214 mittags die Wahlzettel für die Bezirkswahl ausgegangen seien und dass es in den Bezirken 211, 213 und 273 bei der Übermittlung der Ergebnisse zur Vertauschungen und zu Unplausibilitäten gekommen sei.

(LH)