Fußball: Sparta Gerderath will sich nach Abstieg in der A-Liga etablieren

Trainer und Neue : Die Sparta bringt viel Erfahrung mit

Fußball: Nach dem Abstieg in die Kreisliga A ist der Kader der Gerderather großteils zusammen geblieben. Hinzu kommen einige junge Leute aus den eigenen Reihen.

. Christian Schmitz, Trainer des Fußball-A-Ligisten Sparta Gerderath, verrät nichts Neues, wenn er sagt: „Wir sollten möglichst wenig von dem wiederholen, was wir in der vergangenen Spielzeit gemacht haben.“ Die endete bekanntlich mit dem Abstieg aus der Bezirksliga, jetzt steckt die Sparta in der Vorbereitung für die neue Saison in der Kreisliga A. Lange hatten sich die Grün-Weißen gegen den Abstieg gestemmt und dabei immer wieder durch ordentliche Leistungen für kurze Momente Hoffnung aufkeimen lassen. Allerdings ließen die Kräfte zum Saisonende immer mehr nach und die entscheidenden Punkte wurden nicht mehr geholt.

Nun also wieder A-Liga. Im Gespräch mit Christian Schmitz kommt die Frage auf, ob der Coach nun tiefstapelt, oder einfach nur realistisch ist, wenn er sagt: „Wir wollen zunächst mal versuchen, in der Liga anzukommen und uns zu etablieren. Das wird schwer genug. Dann heißt es, so schnell wie möglich genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sichern.“ Das aber sollte der Sparta gelingen, denn einen riesigen Umbruch gab es nicht, wenngleich mit Marius Schotten, Marco Schumacher (beide SV Golkrath), Jan Wind (Germania Teveren) und Engin Sentürk (1. FC Wassenberg/Orsbeck) bis jetzt vier Akteure den Verein verlassen haben. Zugänge von fremden Klubs gibt es bei Gerderath noch keine, jedoch sollen eigene Nachwuchskräfte den Sprung in den Kader schaffen.

Von den eigenen A-Junioren, die eine Spielgemeinschaft mit dem SV Helpenstein bilden, kommen Gerom Bowens, Abwehrmann Christoph Mohren und Philipp Kandulski dazu. Den Konkurrenzkampf auf der Torwartposition soll Alexander Bonsels anheizen. Der 19-Jährige spielte zuletzt für die zweite Mannschaft der Sparta. Von der Reserve aus soll auch Angreifer Mohamed Navaser den Schritt machen. Diese jungen Spieler bilden gemeinsam mit den erfahrenen Akteuren das Gerüst an der Spartastraße. Besonders viel Erfahrung hat die Mannschaft von Christian Schmitz im Angriff zu bieten. Marco Bausch und Robin Bannert sind beide 30 Jahre alt und wissen natürlich ganz genau, wo es langgeht. Gleiches gilt auch für Kapitän Patrick Knorn, der immerhin 27 Lenze zählt.

Mit diesen Jungs wollen die Spartaner also zunächst einmal die Klasse halten, für die Spitze sieht Schmitz andere Vereine vorne: „Es ist ja immer sehr schwer, das alles so ganz genau vorherzusehen. Vieles hängt ja auch von Verletzungen, Sperren oder Urlaub ab. Ich denke aber, dass der SV Niersquelle Kuckum und der SV Helpenstein ein wichtiges Wörtchen in Sachen Meisterschaft mitreden werden.“ Hinzu käme, wie eigentlich in jedem Jahr, ein Überraschungsteam, das noch niemand auf dem Zettel habe – vielleicht der FC Wanderlust Süsterseel. Zumindest in der vergangenen Spielzeit überraschten die Selfkänter und belegten am Ende einen starken fünften Platz. Eines aber wollen die Grün-Weißen nutzen: Die stets gut besuchten Heimspiele sollen für zusätzliche Motivation sorgen, und die Spartastraße zu einer Festung machen.

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