Fußball : Sparta Gerderath mit Eichhörnchen-Taktik

Bezirksliga: Im Kampf um den Klassenerhalt ist für Sparta Gerderath jeder einzelne Punkt ein Erfolg.

Exakt 20 Nachholspiele stehen in der Bezirksliga, Staffel 4, noch in der Warteschleife - drei Nachholbegegnungen fanden am Donnerstag statt.

Eine denkbar unglückliche Niederlage steckte dabei der FC Wegberg-Beeck II ein. Bei der abstiegsgefährdeten Alemannia Mariadorf stand es länger als 90 Minuten 0:0, womit sich Zuschauer und Aktive wohl auch schon abgefunden hatten. Es waren vier Minuten der Nachspielzeit absolviert, da machte Alessio Pinna aber doch noch das 1:0 für die Schwarz-Gelben. Zudem verlor Beeck Julian Klein-Peters nach einer Ampelkarte (72.).

Nach dem Punktgewinn in Eilendorf nahm Sparta Gerderath nun auch einen Zähler vom Auswärtsspiel beim TuS Rheinland Dremmen mit. Nach 90 Minuten hieß es in der Rheinlandkampfbahn 2:2. Zunächst lief alles nach Plan für Dremmen: Sascha Schopphoven (8.) und Viktor Osipow (13.) hatten schon ganz früh für eine komfortable 2:0-Führung gesorgt. Doch die Sparta überzeugte kämpferisch und kam noch vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer durch Marcel Merten (27.). Groß war der Jubel im Lager der Sparta, als fünf Minuten vor Schluss Sven Jansen das wichtige 2:2 markierte.

Ebenfalls am Donnerstag spielten der SC Kellersberg gegen Eintracht Verlautenheide. Die Eintracht setzte sich durch Tore von Andreas Küchen (10.+90.), Igor Trogrlic (25.) und Ferhat Akar (73.) locker 4:0 durch.

Und genau bei dieser Eintracht muss am Ostermontag ab 15 Uhr der TuS Rheinland Dremmen antreten. Auf heimischem Platz sind die Dremmener zwar seit mittlerweile sieben Spielen in Folge ungeschlagen, doch auch in der Fremde müssen Zähler her, will man sich endgültig im sicheren Mittelfeld stabilisieren.

Ein harter Brocken wartet am Ostermontag ab 15 Uhr auf den FC Wegberg-Beeck II im Waldstadion, denn dort wird die DJK FV Haaren vorstellig. Die Haarener, momentan Tabellenzweiter, sind noch ganz heiß im Rennen um den Aufstieg und wollen mit drei Punkten nach Hause fahren.

Als Favorit fährt der TuS Germania Kückhoven zur Partie bei Alemannia Mariadorf. Allerdings sollte die Mannschaft von Trainer Dirk Valley gewarnt sein, denn die Alemannen haben im Abstiegskampf nichts zu verschenken und werden dementsprechend zu Werke gehen. Ordentlich zu Werke gehen müssen langsam auch die Kückhovener. Mit erst 15 ausgetragenen Partien ist der TuS das Schlusslicht in dieser Kategorie. Fünf Nachholspiele - drei Heim- und zwei Auswärtsspiele - stehen für das Team von Trainer Dirk Valley noch auf dem Plan - genauso viele wie für Germania Eicherscheid.

Ähnlich wie in Mariadorf sind die Rahmenbedingungen beim Spiel zwischen Concordia Oidtweiler und Union Würm/Lindern. Oidtweiler muss punkten, um nicht unten rein zu rutschen, die Union reist sicherlich als leichter Favorit an.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: Ebenso machte es zuletzt Sparta Gerderath. Jetzt wartet der nächste dicke Brocken auf die Mannschaft von Coach Christian Schmitz. Am Montag stellt sich der FSV Donnerberg an der Spartastraße vor. Der Gast ist knapp hinter den Spitzenteams platziert, hat eine starke Offensive, aber gleichzeitig auch eine teilweise wacklige Hintermannschaft. Vielleicht liegt darin die Chance für die Grün-Weißen.

Für den SV Roland Millich mit Spielertrainer Stanislav Makarov zählt am Montag ab 15.30 Uhr nur ein Sieg. Die Roländer treten bei Schlusslicht SC Kellersberg an, und alles andere als ein Dreier wäre eine herbe Enttäuschung.

Weiter spielen: FC Roetgen - DJK Arminia Eilendorf (So. 15 Uhr), Rasensport Brand - Germania Eicherscheid (So. 15.30 Uhr).

(mom)