Tischtennis: Kipshoven mausert sich vom Abstiegs- zum Aufstiegsaspiranten

Tischtennis: Kipshoven mausert sich vom Abstiegs- zum Aufstiegsaspiranten

Tischtennis: Dank einer überragenden Rückrunde mit 15:3 Punkten stehen die Blau-Weißen in der Bezirksklasse inzwischen auf Rang drei.

Gegen TTC Waldniel II, den aktuellen Tabellenletzten der Bezirksliga, hatte die ETV-Reserve leichtes Spiel. Gerade mal mit zwei regulären Spielern aus der zweiten Mannschaft war Waldniel nach Erkelenz gekommen. Da fiel es beim ETV II nicht ins Gewicht, dass mit Arnd Tulke ein Spieler aus dem oberen Paarkreuz ausfiel. Ersatzmann Luca Siever machte seine Sache sehr gut und gewann sein Einzel klar in drei Sätzen. An der Seite von Thomas Schmitz bestritt Siver das Doppel eins, das dann nur knapp im fünften Satz an Waldniel ging. Die beiden anderen Doppel holten sich die Erkelenzer. In den Einzeln punkteten Benedikt Funke und Thomas Schmitz zwei Mal. Simon Häusler unterlag Norbert Theloy in vier Sätzen - das war der zweite und letzte Sieg für Waldniel in dieser einseitigen Partie. Markus Halcour und Stefan Ketzler siegten je 3:1.

Was für eine Rückrunde für den TTC Blau-Weiß Kipshoven in der Bezirksklasse: 15:3 Punkte hat das Team um Michael Caspers seit Beginn der zweiten Saisonhälfte geholt, gegen TuS Jahn Mönchengladbach sogar ohne ihn. 9:4 gewann Kipshoven zu Hause ohne die beiden Caspers-Brüder. Deren Fehlen kompensierten die Ersatzleute Yannick Behrendt und Hans-Werner Döhmen mit jeweils einem Sieg im Einzel. Nach den Eröffnungsdoppeln führte Kipshoven 2:1. Im oberen Paarkreuz mussten zunächst Gunnar Bochmann und Christian Opszalski ihren Gegnern gratulieren. Diese Scharte wetzten im mittleren Paarkreuz Rolf Königs und Christian Königs mit zwei Siegen aus. Nach der Hälfte der Einzel führte Kipshoven 6:3. Bochmann gab dann auch sein zweites Einzel ab, während Opszalski und beide Königs' die letzten drei Siege zum 9:4 für Kipshoven einfuhren. Damit steht Kipshoven, das in der Hinrunde stetig in Abstiegsgefahr war, nun auf dem dritten Platz. "Die Mannschaft kann sehr stolz auf ihren Lauf sein", sagt Mannschaftsführer Bochmann.

Weniger glücklich waren die TTF Füchse Myhl und der TTC Arsbeck. Myhl musste dem TuS Rheydt-Wetschewell II zum Sieg gratulieren. 9:6 ging die Partie nach dreieinhalb Stunden an Rheydt. 1:2 lag Myhl nach den Doppeln hinten. Im oberen Paarkreuz verlor Robert Cherek beide Spiele 0:3. Manfred Bongartz spielte 1:1. In der Mitte holten Boris Ratchkov und Christian Jennessen ein 1:1. Und auch Torsten Königs und Kevin Jarvis spielten im unteren Paarkreuz jeweils 1:1.

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Einen bitteren Abend erlebte der TTC Arsbeck beim Tabellenvorletzten CVJM Kelzenberg II. Nach beinahe vier Stunden verlor Arsbeck 4:9. Sieben der elf Spiele gingen in den fünften Satz, wobei Kelzenberg mit 4:3 die Nase vorne hatte. Die Duelle der Doppel eins gegen Doppel zwei waren schon extrem spannend. Beide wurden erst im fünften Satz und da auch erst in der Verlängerung entschieden. In beiden Fällen hatte das jeweilige Doppel zwei das bessere Ende für sich. Im Spiel Doppel drei gegen drei hatten Hubert Huben und Jochen Lehne allerdings klar 0:3 das Nachsehen. In den Einzeln lief dann bei Arsbeck nur noch wenig zusammen und auch nur, wenn einer der beiden Ottos am Tisch stand. Arsbecks Spitzenspieler Bernd Otto gewann gegen Sven Schaller 3:2 und schlug auch Kelzenbergs Nummer eins Heinrich Winkler. Und Pascal Otto gelang ein Fünf-Satz-Sieg über Torsten Brunn. Alle anderen Spiele gingen an Kelzenberg. Durch die Niederlage rutscht Arsbeck auf Platz acht ab und steht nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz.

Keine Überraschung hat es in der Damen-Bezirksliga gegeben. Der TV Hückelhoven-Ratheim hat in eigener Halle gegen Tabellenführer TS Krefeld die 0:8-Höchststrafe eingefahren. Gerade einmal fünf Sätze konnte das Team um Sabine Stupning für sich entscheiden. Stupning selbst hatte es in der Hand, einen Ehrenpunkt für Ratheim zu holen. Nach 2:0-Führung im Spiel gegen Sarah Beck verlor sie im fünften knapp 8:11.

(maw)