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Krefeld: Sieben-Tagesinzidenz liegt unter 200 am 2. Mai 2021

Corona in Krefeld : Sieben-Tages-Inzidenz sinkt unter 200er-Marke

Die Stadt meldet einen weiteren Todesfall. Aktuell werden 46 Menschen in Krefelder Krankenhäusern behandelt, 17 von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Krefelds Inzidenz ist am Wochenende unter die 200er-Marke gesunken. Während sie am Samstag 189,1 betrug, lag der vom Robert-Koch-Institut angegebene Inzidenzwert am gestrigen Sonntag (Stand: 0 Uhr) bei 192,6. Erneut vermeldete die Stadt einen Todesfall, zu dem jedoch noch keine Informationen vorliegen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Virus verstarben, auf 155. Zurzeit werden 46 Menschen (Vortag: 40) in Krefelder Krankenhäusern mit Symptomen von Covid-19 behandelt. 17 von ihnen liegen auf der Intensivstation (Vortag: 11), elf Menschen müssen beatmet werden (Vortag 6).

Insgesamt haben sich bislang 10.469 Personen angesteckt, aktuell erkrankt sind 730 Krefelder (Vortag: 721). 9.584 Menschen gelten inzwischen als genesen (Vortag: 9.529). Seit Beginn der Pandemie wurden 49.588 Erstabstriche genommen, davon sind 772 Tests noch offen.

Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) sind bei Kontrolle der Ausgangssperre von einem 29-Jährigen bespuckt und beleidigt worden. Der Mann war kurz nach Mitternacht am Sonntag auf der Ritterstraße unterwegs und flüchtete, als die Polizei zur Hilfe kam. Er konnte in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Nötigung.

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Insgesamt 44-mal mussten  die Einsatzkräfte in der Nacht zum 1. Mai Bußgelder wegen des Verstoßes gegen die Ausgangssperre verhängen (jeweils 250 Euro). Zudem gab es acht mündliche Verwarnungen und acht Platzverweise. In der Nacht zu Sonntag trafen Polizei und KOD im Stadtgebiet 99 Personen an, verwarnten 42 davon mündlich und 25 schriftlich. Zudem gab es neun Platzverweise.

Friedlich blieb die Demonstration zum „Tag der Arbeit“ auf demJoseph-Beuys-Platz mit rund 200 Personen. Die Teilnehmenden zogen durch die Innenstadt, hielten dabei aber die Auflagen ein.

Das Infektionsschutzgesetz hat auch Auswirkungen auf Beisetzungen. Darauf wies der Kommunalbetrieb noch hin. Ab sofort ist die Zahl der Teilnehmenden bei Beerdigungen auf 30 Personen beschränkt. Während der Trauer- und Gedenkfeiern müssen die Besucher weiter den Mindestabstand einhalten und OP-Masken oder FFP2-Masken tragen, auch am Sitzplatz. Kinder unter 14 Jahren müssen zumindest Alltagsmasken aufsetzen. Singen in den Trauerhallen ist aktuell nicht gestattet.