Korschenbroich: ADFC feiert Jubiläum

ADFC Korschenbroich: Tourenjahr ganz im Zeichen des Jubiläums

Der ADFC Korschenbroich feiert 25-Jähriges. Mitglieder haben jetzt das Programm für 2019 vorgestellt.

Wie schnell die Zeit vergeht: Der ADFC Korschenbroich feiert 2019 sein 25-jähriges Bestehen. Auf der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Schellen war die Stimmung nicht nur deswegen gut. Kassierer Peter Danners verkündete erfreuliche Zahlen. So ist die Zahl der Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 205 auf 209 gestiegen. Ein Manko ist, dass junge Leute fehlen.

Die Bilanz der Touren war positiv: 45 waren angeboten worden, an denen sich insgesamt 535 Radler beteiligten. Wer keine Tour ausließ, legte insgesamt 1.527 Kilometer zurück – und war 156 Stunden und 15 Minuten in der Gesellschaft netter Leute. „Sehr beliebt sind nach wie vor die Mittwochs-Touren“, sagte Danners. In Zahlen ausgedrückt: An den 18 Touren nahmen  209 Personen teil.

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Uli Görris vom ADFC-Beirat machte deutlich, dass Reglementierungen auch den Verein betreffen. Bei mehrtägigen Touren wittere das Finanzamt wirtschaftlichen Nutzen, deshalb solle es künftig keine entsprechenden Angebote mehr geben. Tourenleiter könnten bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit in Regress genommen werden. Verboten sei unter anderem, den fließenden Verkehr anzuhalten, damit die Gruppe der Radler die Straße überqueren kann. Mittelfristig dürften Touren nur von zertifizierten Touren-Guides geleitet werden.

25 Jahre ADFC Korschenbroich –  dieses Ereignis soll am 13. Juli im Liedberger Sandbauernhof ab 16 Uhr groß gefeiert werden. Heinz-Josef Dackweiler verkündete erste Einzelheiten: Man werde standesgemäß mit dem Rad vorfahren, die Tour durch Wald und Flur beginnt um 14 Uhr. Eine Gruppe von Vorstandsmitgliedern habe bereits erste Überlegungen angestellt. Info-Stände soll es geben, ein Preisrätsel und eventuell noch eine Ausstellung alter Fahrräder. Veronika Dackweiler kündigte an, dass 2019 drei Touren wiederholt werden, wie es sie bereits vor einem Vierteljahrhundert gegeben habe: eine zur Burg Linn, die zweite zum griechischen Restaurant „Artemis“ in Schiefbahn, die dritte ist eine Schlössertour.

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