Kleve: Das erwartet die Besucher beim Radwandertag

Aktion in Kleve : Radwandertag am 1. Juli wird kulinarisch

Auf rund 3.800 Kilometern können Fahrradbegeisterte ganze 82 Routen zwischen Rhein und Maas erforschen. Dank des Mottos "Kulinarik" steht das Schlemmen im Vordergrund. In Kleve ist gleichzeitig der Stadtradel-Sommer.

Es ist bald wieder soweit: Am 1. Juli schwingen sich, wahrscheinlich wie in den Vorjahren, wieder 30.000 Menschen auf ihren Drahtesel und genießen die vielen verschiedenen Aktionen, die der 27. Radwandertag zu bieten hat. Die Organisation des Ganzen übernimmt "Niederrhein Tourismus", die in diesem Jahr eine große Verlosung anbieten, bei der jeder mitmachen kann, der mindestens an zwei Stationen Stempel für seine Teilnehmerkarte mitgenommen hat. An 64 Orten zwischen Rhein und Maas werden 82 Routen angeboten, die von ein etwa zehn, bis über 70 Kilometer lang sind. "Denn es geht darum, dass jeder den Weg einschlägt, bei dem er Spaß hat", meinte Hans-Josef Kuypers, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve bei der Präsentation des Radwandertags im Aldekerker Bahnhof.

Insgesamt gibt es 3.800 Streckenkilometer zu erkunden

"Es gibt auch zusätzliche Routen für E-Bikes, denn mit denen ist man einen Tick schneller und deutlich länger unterwegs." Insgesamt gibt es 3.800 Streckenkilometer zu erkunden. Der 27. Radwandertag steht dieses Jahr unter dem Motto "Kulinarik". Überall entlang der einzelnen Strecken gibt es zahlreiche Bauernhofcafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Gleichzeitig wird das Angebot an vielen Orten noch durch weitere Maßnahmen verstärkt: "Bei uns fällt der Radwandertag in den 'Stadtradel'-Sommer", verriet Martina Gellert, die für Wirtschaft, Tourismus und Marketing in der Stadt Kleve zuständig ist. "Dabei sollen alle Teilnehmer innerhalb von drei Wochen so viel Radfahren wie möglich." Es wird am Sonntag, dem 1. Juli Rabattaktionen, eine Würfelwand und ein Glücksrad geben. Natürlich sind auch von Kleve aus über die verschiedenen Routen zahlreiche Cafés erreichbar, die mit gemütlichen Gärten zum Verweilen einladen. In Emmerich wird derweil wieder der Wanderpokal für die größte Startende Gruppe verliehen. Wer also seinen Freundeskreis, oder seine Arbeitsstelle zusammentrommeln will, um vielleicht den Pokal zu gewinnen, der sollte nun damit beginnen sein Adressbuch zu durchforsten. Eine der vier Routen, die von Emmerich ausgehen, ist zudem grenzüberschreitend und man wird dabei mit einer Fähre übergesetzt.

Foodtrucks werden in Kalkar Halt machen

Harald Münzner von der Stadt Kalkar kann das sogar noch toppen: "Wir haben eine Route, bei der man sogar mit zwei Fähren fährt!" Ein Radfahrweg führt zudem auf die Burg Boetzelaer, bei der Führungen angeboten werden. Am 1. Juli macht zudem der "FoodKonvoi" mit 12 Foodtrucks am Kalkarer Sand Station, damit die Drahtesel-Freunde sich bei Kräften halten können. Wer jazzige Gute-Laune-Musik hören möchte, der hat auch Glück: Zwischen 11 und 15 Uhr findet auf dem Museumsplatz in Kranenburg das Konzert des niederländischen Dweilorchesters "Streetparade Orkest Veghel" statt. Für die "Fietser" in Rees gibt es noch eine besondere Sparmöglichkeit, denn alle Veranstaltungsteilnehmer an diesem Tag die Fähren zum Sonderpreis von nur einem Euro nutzen, um so auf die andere Rheinseite überzusetzen.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Aktionen und Standorten des 27. Radwandertags, sowie eine komplette Auflistung der teilnehmenden Cafés und Gaststätten, die auf dem Weg der rund 82 Routen liegen, findet man unter www.niederrhein-tourismus.de/radwandertag.

(RP)
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