SPD Oberberg setzt sich für Schnellbuslinie Richtung Köln ein

Öffentlicher Personen-Nahverkehr: SPD Oberberg für Schnellbus Richtung Köln

Die SPD des Oberbergischen Kreises setzt sich vehement für eine schnelle Busverbindung ein, die bestenfalls auch die Schloss-Stadt Hückeswagen mit Leverkusen oder sogar Köln verbindet.

Die SPD des Oberbergischen Kreises setzt sich für eine schnelle Busverbindung von Wipperfürth über Wermelskirchen bis nach Leverkusen ein. Laut Antrag an Landrat Jochen Hagt, sollen darüber der Finanzausschuss am 21. November sowie der Kreisausschuss am 26. November beraten, und der Kreistag am 6. Dezember beschließen und notfalls im Kreishaushalt 2019/20 verankern.

Im Wortlaut teilt die SPD mit: „Der Kreistag begrüßt ausdrücklich alle Initiativen zur frühzeitigen Umsetzung der im Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises festgehaltenen Schnellbuslinie Wipperfürth-Wermelskirchen-Leverkusen. Die Verwaltung wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass bei allen Überlegungen auch die unverzügliche Anbindung von Wipperfürth und Hückeswagen sowie von Radevormwald an diese neue Schnellbuslinie gewährleistet wird. Entsprechend zielgerichtete Gespräche mit der Stadt Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis sind zu führen. Gegebenenfalls nötige Haushaltsmittel sind im Kreisetat 2019/20 vorzusehen.“

Die SPD bezieht sich dabei auch ganz konkret auf einen Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen. Darin wird die Leverkusener Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Verkehrsbetrieb „Wupsi“ konkrete Verhandlungen über die Schnellbuslinie Wermelskirchen, Burscheid, Opladen, Leverkusen, Chempark mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis aufzunehmen.

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Zur Begründung schreibt der Fraktionsvorsitzende der Leverkusener SPD, Peter Ippolito, dass die Mobilitätswende weg vom individuellen Personenverkehr hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Carsharing-Angeboten und E-Mobilität im vollen Gange und ständiges Thema sei. „Klassisches Mittel des öffentlichen Personennahverkehrs ist der schienen-gebundene Verkehr. Dieser soll in der Region mit der neuen RRX-Bahnlinie und möglichen Verlängerungen der Straßenbahnen aus Köln gestärkt und ausgebaut werden.

Eine schienen-gebundene Verbindung ist jedoch nicht überall möglich“, heißt es in dem Antrag. Der Busverkehr sei daher eine wichtige Stütze bei der Vernetzung verschiedener Mobilitätsformen. Um attraktiv gegenüber dem Individualverkehr zu sein, müsse der Bus jedoch schnell sein und möglichst nicht im selben Stau der Pkws stehen.

„Zur Verbesserung der Verbindung aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis schlagen wir daher die Einrichtung der Schnellbusline vor. Nach Fertigstellung der neuen Leverkusener Rheinbrücke ist eine Verlängerung bis zu den Ford-Werken denkbar“, schreibt Peter Ippolito in dem Antrag.

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