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Hückeswagen-Winterhagen: Feuerwehr löscht brennenden Kombi

Hückeswagen : Feuerwehr löscht brennenden Kombi

Aus bislang ungeklärter Ursache war am Montagmorgen ein Auto in Winterhagen in Brand geraten. Mehr als drei Stunden dauerte der Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Menschen blieben unverletzt.

Es sah ein wenig aus, wie ein Mini-Wintereinbruch. Doch der „Schnee“ rings um ein Auto in Winterhagen auf der Straße, die ins Gewerbegebiet führt, war nichts anderes als Löschschaum. Denn der Kombi einer 59 Jahre alten Frau aus Radevormwald war am frühen Montagmorgen, gegen 5.20 Uhr, in Brand geraten. Alarmiert worden waren der Löschgruppe Straßweg und der Löschzug Stadt, teilte deren Sprecher Morton Gerhardus mit.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der Wagen komplett in Flammen. „Umgehend nahm ein Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung vor“, berichtete Gerhardus. Ein weiterer Trupp, ebenfalls unter Atemschutz, löschte und wässerte derweil die angrenzende Böschung, die durch die Hitzeentwicklung des Fahrzeugbrands bereits ebenfalls in Brand geraten war. Im weiteren Verlauf wurden mit Schaum alle übrigen Glutnester im Auto erstickt. „Durch die enorme Beschädigung verlor der Pkw am Ende zudem Betriebsstoffe“, teilte der Feuerwehr-Sprecher mit. Diese seien mittels Bindemittel abgestreut und aufgenommen worden.

Das Auto hatte nur noch Schrottwert. Foto: Feuerwehr

Erst nach mehr als drei Stunden war der Einsatz auch für die letzten Kräfte der Feuerwehr beendet. „Zur Brandursache liegen keine Informationen vor“, berichtete Gerhardus. Polizeisprecher Michael Tietze vermutet hingegen einen technischen Defekt, da es während der Fahrt aus dem Motorraum gequalmt hatte. Die Fahrerin hatte angehalten, um jemanden einsteigen zu lassen. Und als sie wieder losfuhr, sah sie den Rauch. Sie hielt dann erneut an, ehe der Kombi zu brennen anfing. Dieser hat nur noch Schrottwert.

(büba)