Hückeswagen: Bob-Profis hautnah erleben

Hückeswagen : Bob-Profis hautnah erleben

Olympioniken und Weltmeister präsentierten sich bei der Sommerbob-EM als Stars zum Anfassen. Die Großveranstaltung litt allerdings unter dem schlechten Wetter.

Ganz nah am Geschehen waren die Besucher der Sommerbob-Europameisterschaft am Wochenende. Entlang der 525 Meter langen Strecke und über die große Video-Leinwand im Zielbereich auf der Bahnhofstraße verfolgten die Zuschauer die Rennen der internationalen Teams.

Organisator Sven Schreiber, der auch die Moderation im Ziel übernahm, war zufrieden mit dem problemlosen Ablauf der dritten Sommerbob-Veranstaltung in Hückeswagen. "Die Stimmung ist super und der Zielbereich ist voller Leute", freute sich Schreiber über die große Resonanz trotz des kühlen und regnerischen Wetters. Hauptsponsor Harald Pflitsch nahm die Temperaturen im einstelligen Bereich mit Humor: "Bobfahrer sind Wintersportler, für die ist es warm", sagte er lachend.

Anfeuerung auf Schweizerisch

15 Teams — fünf bei den Frauen, zehn bei den Herren — kämpften um die Europameisterschaft. Die Fahrer kamen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien, Polen und Holland. Unter dem kräftigen Applaus, der die Fahrten von der Markts- bis zur Bahnhofstraße begleitete, stachen die 13,8 Kilogramm schweren Appenzeller Kuhglocken von Andreas Graf hervor. Damit feuerte der Schweizer seinen Favoriten Gregor Baumann an.

(jco)
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