Hückeswagen: Fräsen, Koffern, Teeren

Hückeswagen : Fräsen, Koffern, Teeren

Ab heute, Freitag, gehen die Bauarbeiten an der B 237 richtig los. "Bis jetzt haben wir nur Vorarbeiten erledigt und für ein freies Baufeld gesorgt", erklärt der Polier Michael Jenke.

Unter anderem brachten Jenke und seine elf Mitarbeiter einen Baumschutz an und schnitten störende Äste weg. "Jetzt können wir mit dem ersten Abschnitt beginnen", fügt der Polier hinzu.

Frostsicherer Unterbau

Mit einer großen Fräse wird nun der Asphalt aufgeschnitten und der darunter liegende Unterbau ausgebaggert. "Wir werden 70 Zentimeter ausheben. Dann wird der Unterboden richtig ausgekoffert", erklärt der Polier. Bei der vorigen Sanierung der B 237 im Jahre 2009 wurde aus Geldmangel der Unterboden nur teilweise frostsicher aufgeschüttet — und hielt daher nur drei Jahre. Nun soll der Belag frostsicher werden.

10 000 Kubikmeter Unterboden

Dazu müssen Jenke und sein Team insgesamt 15 000 Quadratmeter Asphalt erneuern. Dabei werden mehr als 10 000 Kubikmeter Unterboden ausgehoben und abtransportiert. "Das ist schon eine logistische Aufgabe, so viel Abraum zu bewegen und wieder aufzufüllen", erklärt Jenke.

Die Bauarbeiten sind in fünf Abschnitte à 400 Meter eingeteilt. "Wir beginnen mit dem ersten Abschnitt in Dörpe und arbeiten uns dann langsam bis nach Bergisch Born vor." Dabei gibt sich der Polier zuversichtlich, dass die Arbeiten im Zeitrahmen bleiben: "Wir schaffen das bis August, wir müssen uns aber trotzdem ranhalten."

(RP/rl)