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Grevenbroich: FDP-Stadtverband wählt neuen Vorstand

Stadtparteitag in Grevenbroich : FDP wählt neuen Vorstand

Markus Schumacher (34) kandidiert erneut für das Amt des Stadtpartei-Chefs.

Wenn die FDP am Mittwoch zu ihrem Stadtparteitag zusammenkommt, wird er erneut seinen Hut in den Ring werfen: Markus Schumacher, der seit mittlerweile neun Jahren an der Spitze der Grevenbroicher Liberalen steht, kandidiert für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender des Stadtverbandes. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht.

Die Bilanz des Vorstandes könne sich sehen lassen, sagt Schumacher. Die FDP sei aktuell „in bester Verfassung“. Die Mitgliederzahl bewege sich im dreistelligen Bereich, der Stadtverband zähle zurzeit deutlich mehr als 100 Liberale – „das ist eine noch nie gewesene Stärke“, berichtet der 34-Jährige.

Auch die Altersmischung stimme: „Von dem 18 Jahre alten Abiturienten Till Neumann, der die Jungliberalen leitet, bis hin zum erfahrenen Ratsherrn Peter Cremerius sind wir bestens aufgestellt.“ Einen Grund für diese positive Entwicklung sieht Markus Schumacher in einer attraktiven liberalen Politik: „Wir besetzen Zukunftsthemen ohne Scheu und Angst, benennen Risiken und Chancen“, berichtet der Gindorfer.

Ein großes Thema, mit dem sich der Parteitag beschäftigen wird, ist die digitale Stadtverwaltung. „Wir wollen, dass der Besuch im Rathaus künftig überflüssig wird, indem sämtliche Dienstleistungen der öffentlichen Hand weitestgehend digital angeboten werden. Das wird mit einem großen Nutzen für die Bürger verbunden sein – auch wenn es bis dahin noch ein langer Weg ist“, schildert Schumacher. Die FDP sieht er in dieser Sache als Vorreiter in der Stadt: „Wenn wir es nicht anpacken, macht es keine andere Ratsfraktion.“

Eine große Aufgabe des neuen Stadtpartei-Vorstandes wird die Vorbereitung der Kommunalwahl im kommenden Jahr sein. „Unsere Planungen laufen darauf hinaus, dass wir alle Wahlkreise in der Stadt Grevenbroich mit guten Leuten besetzen können“, sagt Markus Schumacher.

Ob die FDP einen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen wird, lässt der Vorsitzende noch offen. „Wir sind eine vitale Partei mit Aktiven jeden Alters, die auch hinreichend qualifiziert sind“, sagt er. „Wir werden in den nächsten Monaten prüfen, ob wir einen eigenen Kandidaten aufstellen oder einen anderen unterstützen werden.“