Volleyball-Trainerin Heike Thyssen im RP-Gespräch

Volleyball : "Mit der Ersten möchte ich oben mitspielen"

Volleyball-Verbandsliga Männer: Würselener SV - Kevelaerer SV (Sa., 12 Uhr, Elmar-Harren-Sporthalle).

Die Kevelaerer Volleyballer stehen in den Startlöchern. Der Grund: Am kommenden Wochenende startet die Saison 2019/20. Wir haben daher mit Heike Thyssen gesprochen. Sie trainiert beim Kevelaerer SV beide Herrenmannschaften. Die zweite Mannschaft wird in der Bezirksliga aufschlagen, während die erste Mannschaft in der Verbandsliga spielt.

Welche Ziele verfolgen Sie mit den Mannschaften und wie sehen die Spieler die Vorgaben?

Heike Thyssen Mit der ersten Mannschaft möchte ich gerne oben mitspielen, wobei der Aufstieg dabei nicht mein vorrangigstes Ziel ist. Die Spieler sehen das optimistischer. Die zweite Mannschaft wird, auch nach einigen Veränderungen, weiterhin das Ziel haben, möglichst vielen Spielern Spielpraxis zu geben.

Sie haben Veränderungen angesprochen. Ist davon nur die zweite Mannschaft betroffen?

Thyssen Mit Jan Hünnekes hat uns leider ein sehr wertvoller Spieler der zweiten Mannschaft in Richtung seines eigentlichen Heimatvereins, dem  TSV Wachtendonk-Wankum, verlassen. Zuwachs hat allerdings die erste Mannschaft bekommen. Marco Bergers hat den Schritt vom Hobby-Volleyball zum Leistungs-Volleyball gewagt. Wenn er sich noch ein wenig weiterentwickelt, kann er unser Team sicherlich verstärken. Ansonsten gab es noch beruflich beziehungsweise gesundheitlich bedingte Veränderungen. Fabian Boetselaars hat aufgrund seiner weiteren beruflichen Ausbildung die Volleyballschuhe erst mal an den Nagel gehangen. Ausfallen werden zudem noch Ferhad Al-Hafez und Grzegorz Pytlik.

Also gehen Sie mit zwei starken Teams in die kommende Saison?

Thyssen Der Kader beider Mannschaften beläuft sich auf zehn Spieler. Da aber immer mit beruflich und auch gesundheitlich bedingten Ausfällen zu rechnen ist, sind adäquate Spieler willkommen. So werden wir leider gleich zum Saisonstart in der Verbandsliga ein wenig improvisieren müssen. Mit Marcel Thyssen, Marco Bergers und Florian Reschke  sind drei Spieler nicht anwesend.

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