Volleyball : Perfekter Start für Eintracht Geldern

Volleyball-Regionalliga der Frauen: Nach dem 3:0 gegen den TV Gladbeck legen die Gelderner Spielerinnen mit dem gleichen Resultat gegen Union Lüdinghausen nach (25:15, 25:23, 25:21). Begeisterte Stimmung in der „Bollwerk-Arena“.

Die Volleyballerinnen des VC Eintracht Geldern haben den perfekten Saisonstart erwischt. Nur vier Tage nach dem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den ehemaligen Zweitligisten TV Gladbeck schickte die Mannschaft um Trainer Steffen Bertram den SC Union Lüdinghausen mit dem gleichen Resultat zurück in den Kreis Coesfeld. Die Gastgeberinnen mussten zwar auf die verletzte Außenangreiferin Patricia Primus verzichten. Dafür standen Nicole Gey (Libera) und Laura Kanders (Außenangriff) wieder zur Verfügung. Zudem stellte Bertram Marie Müser auf die Zuspieler-Position, da Alina Verheyen in den Diagonalangriff wechselte.

Die Eintracht ging im ersten Durchgang direkt in Führung und gab diese auch im gesamten Satzverlauf nicht mehr ab – doch die Gäste hielten konsequent dagegen und blieben zunächst auf Schlagdistanz. Insbesondere die Außenangreiferinnen Lisa Harmsen und Laura Kanders sorgten in engen Situationen dafür, dass die Eintracht die Nase vorn behielt. Beim Stand von 11:10 nahm Bertram eine Auszeit, um nochmals auf seine Spielerinnen einwirken zu können. Das hatte die erhoffte Wirkung: Beim Stand von 24:15 hatten die VCE-Damen ihren zweiten Satzball, den Anja Schoofs mit einem platzierten Schnellangriff erfolgreich abschloss.

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In gleicher Formation betraten die Geldernerinnen das Spielfeld zum zweiten Durchgang, in dem Anja Schoofs mit ihren Schnellangriffen, Blockstellungen und gut getimten Aufschlägen endgültig aufdrehte. Immer wieder war der Gelderner Block zur Stelle und wandelte Lüdinghausener Angriffsbälle in direkte Punkte für den VCE um. Trotzdem gingen die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 13:13 erstmals in Führung. Doch die Geldernerinnen sollten erneut das bessere Ende für sich haben. Bertram schickte in Leonie Bock und Klaudia Kapala frische Kräfte auf das Feld. Zudem wechselte beim Spielstand von 23:22 Alina Verheyen auf die Zuspieler-Position zurück. Den 25:23-Endstand stellte Lisa Harmsen mit einem für sie typischen Kracher von der Diagonalposition her.

Im dritten Satz liefen die Geldernerinnen lange einem Rückstand hinterher, der phasenweise bis zu fünf Punkte betrug. Zudem schlich sich eine hohe Fehlerquote bei den eigenen Aufschlägen ein. Dennoch sorgte die Eintracht letztlich für klare Verhältnisse. Bertram wechselte wieder auf der Zuspieler-Position, so dass beim Spielstand von 18:21 Mannschaftsführerin Lisa Harmsen zum Aufschlag an die Grundlinie ging. Die mehr als 100 Zuschauer hatten die Sporthalle zu diesem Zeitpunkt längst mit ihren Anfeuerungen in die „Arena Am Bollwerk“ verwandelt. Harmsen eröffnete hochkonzentriert mit risikoreichen Aufschlägen das Gelderner Spiel bis zum Matchball, den Alina Verheyen verwandeln konnte.

„Wir haben uns im Vergleich zum Spiel gegen Gladbeck deutlich gesteigert. Das war gegen ein starkes Team aus Lüdinghausen auch erforderlich. Wir haben solide in der Annahme gespielt, was ein variables Angriffsspiel ermöglicht hat. Besonders unsere Schnellangreiferinnen in der Mitte haben sich in Top-Form präsentiert und viele Punkte zum Sieg beigesteuert“, kommentierte Steffen Bertram das zweite 3:0 innerhalb weniger Tage. Das nächste Spiel findet am 13. Oktober bei der SG Langenfeld statt, die ihre ersten beiden Spiele verloren hat.

Eintracht Geldern: Schoofs, Gey, Müser, Kanders, Harmsen, Djurdjevic, Verheyen, Mülders, Bock, Kapala, Primus, Kallweit.